Pflege sichtbar machen: Netzwerk Pflege im Kreis trifft sich regelmäßig
Rendsburg – Wohnraum für Pflegekräfte, der Umgang mit Patientenverfügungen oder die Ausbildung von Fachpersonal: Das sind nur drei der Themen, mit denen sich das Netzwerktreffen „Pflegetisch“ des Kreises Rendsburg-Eckernförde in diesem Jahr beschäftigt hat. Die Veranstaltung für Fachleute aus dem Bereich Pflege im Kreis Rendsburg-Eckernförde findet alle drei bis vier Monate im Kreishaus statt.
Nadine Helpenstein und Annette Sievers vom Fachbereich Soziales, Arbeit und Gesundheit organisieren die Treffen. „Mit dem Pflegetisch haben wir für die Fachleute einen Ort des Austausches geschaffen“, sagt Nadine Helpenstein. Seit 2021 gibt es die regelmäßigen Treffen. Dazu gehören auch die alle zwei Jahre stattfindenden großen Pflegekonferenzen des Kreises mit rund 100 Teilnehmenden. Fachleute aus ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Kostenträgern, Angehörigen- und Interessenvertretungen sowie Fachleuten aus Medizin, Politik und Verwaltung kommen bei diesen Treffen zusammen. „Es geht darum, voneinander zu lernen, sich miteinander zu vernetzen und gemeinsam Themen voranzutreiben“, sagt Nadine Helpenstein. „Uns ist wichtig, dass alle etwas mitnehmen aus dem Netzwerktreffen. Und ganz wichtig: Gemeinsam machen wir Pflege im Kreisgebiet sichtbar“, sagt Annette Sievers. Aufgrund der demografischen Entwicklung sei in den kommenden Jahren von einem zunehmenden Bedarf von Pflegeleistungen auszugehen. „Die Anzahl der Pflegebedürftigen wird im Kreisgebiet bis 2030 voraussichtlich um 15 Prozent ansteigen,“ sagt sie. Die Vernetzung und der Wissensaustausch der Fachleute sei deshalb so wichtig.
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde vernetzt nicht nur Fachleute in Sachen Pflege. Mit dem niedrigschwelligen Beratungsangebot des Pflegestützpunktes unterstützt er auch betroffene Menschen. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde gibt es den Pflegestützpunkt mit seinen Nebenstellen in Eckernförde, Altenholz, Flintbek, Hohenwestedt und Rendsburg. Außerdem gibt es Außenstellen in Kronshagen, Bordesholm und Nortorf. Zusätzlich gibt es mobile Beratung in Holtsee, Rieseby, Haale, Damp/Klein Waabs und Fleckeby. Die Fachkräfte informieren unter anderem zu Pflegegraden, Antragstellungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Pflegebegutachtungen und weiteren Fragen. Das Angebot ist kostenfrei.
Wer beim nächsten Fachaustausch des Pflegetisches Anfang des kommenden Jahres dabei sein möchte, kann sich bei Nadine Helpenstein und Annette Sievers melden, E-Mail pflegestuetzpunkt[at]kreis-rd.de. Infos zu den Pflegestützpunkten gibt auf der Webseite des Kreises: Kreis Rendsburg-Eckernförde | Pflegestützpunkt | Kreis Rendsburg-Eckernförde.
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