Baustellen
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ist als Straßenbaulastträger für ca. 500km Kreisstraßen und die dazugehörigen Radwege zuständig. Diese Aufgabenwahrnehmung findet mit der Unterstützung des LBV.SH statt. Gemeinsam werden jährliche Deckenerneuerungsprogramme sowie Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen abgestimmt. Grundlage dafür bildet unter anderem die Zustandserfassungsbefahrung.
Kreisstraßen
| Kreisstraße | Abschnitt | Bauphase |
|---|---|---|
| K 92 | 1. BA Revensdorf - Großkönigsförde | Bauzeit 10.02. bis 28.03.2026 |
| K 18 | Dänischenhagen - KVP K16, mit RW | Bauzeit 11.05.2026 bis 28.06.2026 |
| K 16 | Stohl - KG Kiel, mit RW | Bauzeit 13.04. bis 24.04.2026 |
| K 99 | OD Owschlag, teilweise mit RW | Baustart 26.03. bis vrstl. 14.08.2026 |
| K 32 | Schönwohld-Steinfurth, mit RW | noch unklar |
| K 2 | Busbucht Holzbunge | Bauzeit 09.03. bis 29.05.2026 |
Brücken
| Kreisstraße | Abschnitt | Bauphase |
|---|---|---|
| K 81 | Bargstedter Au (Ersatzbauwerk) | 15.04.2026 bis 31.10.2026 |
| K 81 | Buckener Au (Ersatzbauwerk) | Bauzeit Mai 2026 bis Mai 2027 |
| K 84 | Wapelfelder Au (Ersatzbauwerk) | Bauzeit April 2026 bis September 2026 |
| K 84 | Kabek (Instandsetzung) | Sommer 2026 |
Radwege
| Kreisstraße | Abschnitt | Bauphase |
|---|---|---|
| K 84 | Heinkenborstel - Nindorf (Amt Mittelholstein) | Bauzeit Ende 2025 bis vrstl. 31.09.2026 |
Übersichtskarte der geplanten Maßnahmen
Klicken Sie auf das Bild, um zur vergrößerten PDF-Dokumenten-Ansicht zu gelangen.
Aktuelles
Vorankündigung: Der Rendsburger Kanaltunnel (B 77) unterhalb des Nord-Ostsee-Kanals ist eine wichtige, stark genutzte regionale und überregionale Verbindung mit gut 35.000 Fahrzeugen am Tag. Die Personen- und Verkehrssicherheit des Kanaltunnels hat höchste Priorität, daher muss das Bauwerk samt Tunnel-Technik regelmäßig gewartet und beübt werden. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) teilt mit, dass im Kanaltunnel (B 77) aus Gründen der Sicherheitsbestimmungen eine Großübung der Rettungskräfte durchgeführt werden muss. Am 25. April 2026 wird der Kanaltunnel zwischen 15 und 20 Uhr für das Übungsszenario der Feuerwehren, Polizei und Rettungskräfte und Tunnelmitarbeitenden gesperrt.
Die Richtlinie für Ausstattung und Betrieb von Straßentunneln (RABT) schreibt vor, dass Handlungsabläufe für Tunnel-Störfälle regelmäßig auch unter möglichst realistischen Bedingungen geübt werden müssen. Dazu gehören Brandszenarien, Personenrettung, Kommunikations- und Koordinationsabläufe zwischen Tunnelmanagement und Einsatzkräften.
Für die Übung der Rettungskräfte muss der Kanatunnel Rendsburg (beide Röhren) am Samstag, 25. April in der Zeit von 15:00 bis 20:00 Uhr sowie die Berliner Brücke vollgesperrt werden. Die Berliner Brücke wird für Einsatzfahrzeuge benötigt. Hier befindet sich auch die Einsatzleitung, welche bei der Feuerwehr liegt.
Unter www.schleswig-holstein.de/kanaltunnel-rendsburg informiert der LBV.SH zum Kanaltunnel.
Der Rendsburger Kanaltunnel (B 77) unterhalb des Nord-Ostsee-Kanals ist eine wichtige, stark genutzte regionale Verbindung mit gut 35.000 Fahrzeugen am Tag. Die Personen- und Verkehrssicherheit des Kanaltunnels hat höchste Priorität, daher muss das Bauwerk samt Tunnel-Technik regelmäßig gewartet werden. Folgende reguläre Wartungen und Instandsetzungen sind für 2026 eingeplant:
Tunnel-Arbeiten 2026:
- 27. und 28. Februar: Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an der betriebstechnischen Ausstattung (Feuerwehrzufahrtstore, Brandmeldeanlage und Fluchtschleusen). Die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten finden unter nächtlicher Vollsperrung des Kanaltunnels von abends 21:00 bis morgens 5:00 Uhr statt.
- 25. und 26. März: Reinigungsarbeiten und Bauwerksprüfung. Für die Tunnelreinigung wird jeweils eine der beiden Röhren in der Zeit von 8:30 bis etwa 15:30 Uhr voll gesperrt. Aber: Der Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen einspurig mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern durch die jeweils freie Röhre geführt.
- 8. bis 9. Mai: Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an der betriebstechnischen Ausstattung (Energieverteilung, Überprüfung der Fluchtwegskennzeichnung, Belüftungsanlage) und den Außenanlagen der Verkehrstechnik. Die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten finden unter nächtlicher Vollsperrung des Kanaltunnels von abends 21:00 bis morgens 5:00 Uhr statt.
- 22. und 23. Juli: Reinigungsarbeiten und Bauwerksprüfung. Für die Tunnelreinigung wird jeweils eine der beiden Röhren in der Zeit von 8:30 bis etwa 15:30 Uhr voll gesperrt. Aber: Der Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen einspurig mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern durch die jeweils freie Röhre geführt.
- 11. bis 12. September: Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an der betriebstechnischen Ausstattung (Transformatoren, Datenübertragungssysteme, Belüftungsanlage und Lautsprecheranlage). Die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten finden unter nächtlicher Vollsperrung des Kanaltunnels von abends 21:00 bis morgens 5:00 Uhr statt.
- 4. und 5. November: Reinigungsarbeiten und Bauwerksprüfung. Für die Tunnelreinigung wird jeweils eine der beiden Röhren in der Zeit von 8:30 bis etwa 15:30 Uhr voll gesperrt. Aber: Der Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen einspurig mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern durch die jeweils freie Röhre geführt.
- 6. bis 7. November: Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an der betriebstechnischen Ausstattung (optische Leiteinrichtung, Notruftelefone und unterbrechungsfreie Stromversorgung) und der Außenanlagen der Verkehrstechnik. Die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten finden unter nächtlicher Vollsperrung des Kanaltunnels von abends 21:00 bis morgens 5:00 Uhr statt.
Einrichten der Verkehrslenkung
Um den Verkehr in beide Richtung nur durch eine Tunnelröhre zu führen, werden grundsätzlich für den kompletten Auf- beziehungsweise Abbau der Verkehrslenkung jeweils zu Beginn und zum Ende der Arbeiten gut 30 Minuten gebraucht. Das heißt: Sowohl zu Beginn als auch zum Ende der jeweiligen Maßnahme wird der Tunnel jeweils einmal für die Dauer von 30 Minuten komplett in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Umfassende Reinigung des Tunnels
Bei der Tunnelreinigung werden unter anderem Wände, Entwässerungseinrichtungen, Notrufnischen und Fluchttüren als auch die Überwachungstechnik gesäubert und getestet. Diese Reinigungen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Zusätzlich ist jährlich ein Tag zur Entleerung und Reinigung entwässerungstechnischer Anlagen nötig. Die Arbeiten können nicht zeitgleich mit den Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der betriebstechnischen Ausstattung stattfinden. Denn die betriebstechnische Ausstattung muss vor dem für die Reinigung benötigten Wasser geschützt werden.
Betriebstechnische Anlagen
Die betriebstechnische Ausstattung muss laut Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) viermal jährlich gewartet werden. Zur Minderung der Verkehrsbeeinträchtigungen werden diese Wartungen ebenfalls für die Durchführung erforderlicher Instandsetzungsarbeiten genutzt. Darüber hinaus ist der LBV.SH darum bemüht, diese Arbeiten möglichst während einer Nachtsperrungen an einem Freitag durchzuführen – sofern entsprechende Ausschreibungen erfolgreich sind und Firmen für die nächtlichen Arbeiten gefunden werden.
Um die Sperrzeiten des Rendsburger Kanaltunnels weiter zu minimieren, arbeitet der LBV.SH mit einem präventiven Wartungskonzept. Das heißt: Spezielle Komponenten, wie die Strahlventilatoren, Teile der Sensorik aber auch die Leuchtmittel werden präventiv ausgetauscht, um Ausfälle und damit ungeplante Sperrungen des Tunnels zu vermeiden. Nach Möglichkeit werden diese Instandsetzungsarbeiten in die quartalsweisen Nachtsperrungen integriert. Nur wenn die dafür benötigte Arbeitszeit nicht ausreicht, kommt es zu zusätzlichen Sperrungen, wobei dann versucht wird, den Tunnel lediglich einseitig zu sperren.
Eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung aller betrieblich-technischen Anlagen ist unerlässlich für den verkehrssicheren Betrieb des Tunnels.
Unter www.schleswig-holstein.de/kanaltunnel-rendsburg informiert der LBV.SH zum Kanaltunnel.
Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) muss witterungsbedingt die Erneuerung des Kreisverkehres in Strande und der Kreisstraße 18 in Richtung Dänischenhagen ins Frühjahr 2026 verschieben. Während der Winterpause wird die Vollsperrung aufgehoben. Über den neuen Baubeginn 2026 wird der LBV.SH rechtzeitig informieren.
Hintergrund
Seit September 2025 erneuert der LBV.SH die beschädigte Fahrbahn und den Radweg der Kreisstraße 16 zwischen Stohl und Kiel sowie der Kreisstraße 18 zwischen Strande und Dänischenhagen. Ursprünglich war die Fertigstellung bis Mitte Dezember geplant. Zwischen Stohl und der Kreisgrenze Kiel sind die Bauabschnitte fertiggestellt. Lediglich der letzte Bauabschnitt – der Kreisverkehr am Knotenpunkt der Kreisstraße 16 und 18 sowie die K 18 – ist von der Verschiebung betroffen. Die Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro trägt der Kreis.
Nächster Schritt zur dauerhaften Optimierung des Verkehrs im Kanaltunnel: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) hat mit dem Bau des stationären Verkehrsinformationssystems begonnen. Dieses löst das bisherige mobile System ab und informiert voraussichtlich ab Ende März 2026 über die Verkehrssituation im Kanaltunnel.
Auf großen LED-Tafeln an vier Standorten werden dann zweisprachig Sperrungen des Tunnels, die bestehenden Höhenbeschränkungen, Abfahrthinweise für zu hohe Fahrzeuge sowie die aktuelle Fahrzeit durch den Tunnel angezeigt. Damit schließt der LBV.SH in 2026 eine weitere Maßnahme ab, um die Anzahl der Auslösungen und die dadurch bedingten Wartezeiten zu reduzieren. Unter www.schleswig-holstein.de/kanaltunnel-rendsburg informiert der LBV.SH über den Kanaltunnel.
Kanaltunnel Rendsburg: Pilotversuch zur Vorhöhenkontrolle gestartet
Weiterer Schritt für besseren Verkehrsfluss am Kanaltunnel Rendsburg: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) hat nun die mobile Vorhöhenkontrolle im Pilotversuch gestartet. Damit werden ab sofort alle für den Kanaltunnel Rendsburg zu hohen Fahrzeuge - welche diesen unberechtigt anfahren - frühzeitig erkannt und abgeleitet. Über eine Anzeigetafel werden die überhohen LKW, Schlepper oder Baufahrzeuge direkt mit ihrem Kennzeichen angesprochenund aufgefordert, vor der Höhenkontrolle in Richtung Kiel oder Rendsburg-Mitte abzufahren.
Wichtig zu wissen: Hierfür wurde im Vorfeld ein extra Datenschutzkonzept mit dem Datenschutzbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein entwickelt. Die Kosten für die Vorhöhenkontrolle belaufen sich etwa auf 550.000 Euro und werden vom Bund getragen
Ziel des Pilotprojektes
Klares Ziel des in der letzten Woche gestarteten Pilotprojekts ist es, die Sperrungen durch Höhenkontroll-Auslösungen der zu hohen Fahrzeuge wie LKW am Kanaltunnel zu reduzieren. Aufgrund der zahlreichen Maßnahmen des LBV.SH seit Übernahme des Tunnels wurden die durchschnittlichen wöchentlichen Auslösungen bereits von acht (Stand 2024) auf 3,5 reduziert. Der Aufbau und Start der Anlage waren bis Ende dieses Jahres avisiert, was gelungen ist. Bis (zunächst) April 2026 soll nun der Pilotversuch der neuen Vorhöhenkontrolle laufen.
Die Vorhöhenkontrolle
Es handelt sich um vier Standorte pro Höhenkontrolle: zwei Systeme wurden aufgebaut, einmal in Fahrtrichtung Süd und einmal in Fahrtrichtung Nord. Auf der B 77 in Fahrtrichtung Süden vor der Ausfahrt Rendsburg-Mitte und in Fahrtrichtung Norden vor der Ausfahrt nach Kiel wurde jeweils eine Lichtschranke zur Erkennung der überhohen Fahrzeuge installiert. Außerdem wurde ein spezielles Kamerasystem zur Erkennung der Kennzeichen aufgebaut sowie LED-Tafeln, die das Kennzeichen des zu hohen LKW anzeigen und diesen zum umgehenden Abfahren auffordern.
Einer missachtet Verkehrsregeln, viele leiden
Denn bedauerlicherweise: Trotz aller Kommunikation und bereits unternommen Maßnahmen versuchen noch immer durchschnittlich wöchentlich über drei zu hohe Fahrzeuge – in der vergangenen Woche etwa ein überhohes landwirtschaftliches Fahrzeug (Schlepper) – in den Kanaltunnel einzufahren.
Das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal (WSA) hat erhebliche Schäden der Unterwasserböschungen bestätigt. Aufgrund der daraus resultierenden unzureichenden Standsicherheit ist die teilweise Sperrung der Betriebswege für jeglichen Verkehr (ebenfalls für Radfahrer und Fußgänger) erforderlich.
Derzeit sind die Bereiche zwischen Hochdonn und Höhenhörn (etwa bei Kanalkilometer 20; Nord- und Südseite), zwischen Fischerhütte und Oldenbüttel (etwa bei Kanalkilometer 37,5; ebenfalls Nord- und Südseite) sowie zwischen Oldenbüttel und Breiholz (etwa bei Kanalkilometer 42; nur Südseite) betroffen
An den betroffenen Zufahrten bei den Fährstellen werden entsprechende Beschilderungen angebracht, und die Betriebswegabschnitte durch Bauzäune abgesperrt.
Noch in diesem Jahr sind weitere Untersuchungen und erste Sanierungsmaßnahmen seitens des WSA geplant.
Über den Fortgang der Arbeiten können Sie sich auf: https://www.wsa-nord-ostsee-kanal.wsv.de informieren
VORINFORMATION: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) plant eine umfassende Sanierung der stark beschädigten B 430 zwischen Hohenwestedt (B 77) und Neumünster-Mitte. Im Zuge der fast 20 Kilometer langen Baustrecke müssen sowohl die Fahrbahn und der Radweg vollständig erneuert werden sowie fünf Brücken ersetzt werden. Aufgrund ihrer Beschädigungen müssen außerdem drei weitere Brücken eine Grundinstandsetzung erhalten. Der LBV.SH führte am 8. Juli 2025 einen ersten Abstimmungstermin mit kommunalen Vertretungen durch, um in der weiteren Planung auch die örtlichen Belange gut berücksichtigen zu können. Nach derzeitiger Planung soll der Bau voraussichtlich im Herbst 2026 starten.
Starke Schäden
Die Fahrbahn der B 430 zeigt zahlreiche Risse und Flickstellen. Die gravierenden Substanzmängel umfassen auch die tiefer liegenden Tragschichten der Fahrbahn. Die betroffenen Brücken zeigen einen hohen Schädigungsgrad mit ausgeprägten Betonabplatzungen und starker Korrosion des Bewehrungsstahls. Aus bautechnologischen Gründen und den Anforderungen des Arbeitsschutzes kann die Sanierung der Strecke nur unter Vollsperrung ausgeführt werden, für eine halbseitige Sperrung stehen die dafür erforderlichen Mindestbreiten nicht zur Verfügung.
Daher wird der Durchgangsverkehr weiträumig umgeleitet werden müssen. Bauzeit und Umleitungsführung sind noch von den zu definierenden Rahmenbedingungen abhängig. Bei einer sehr kompakt gehaltenen parallelen Sanierung auf ganzer Strecke beträgt diese voraussichtlich zwischen zweieinhalb und drei Jahren. Der LBV.SH sieht in seiner Planung Möglichkeiten vor, dass die nicht anderweitig erreichbaren Anliegergrundstücke durch bauzeitliche Provisorien weitgehend erreichbar bleiben. Die Baukosten des Bundes: Aktuell geht der LBV.SH bei den Realisierungskosten von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag aus.
Hintergrund
Die B 430 ist eine der zentralen Ost-West-Verbindungen in Schleswig-Holstein und somit wesentlich für die Daseinsvorsorge der Bevölkerung im ländlichen Raum sowie Standortfaktor für Tourismus und Wirtschaft. Unschwer zu erkennen: Die B 430 ist bereits oberflächlich enorm stark geschädigt, doch auch die etwa 70 Jahre alte Grundsubstanz der Straße ist strukturell stark geschädigt, so dass nun ein schnelles Handeln der Straßenbauverwaltung erforderlich ist, damit die wichtige Achse B 430 zukünftig zur Verfügung stehen kann.
Vollumfänglich zu erneuern sind auch vier Brücken aus den Jahren 1954 bis 1958. Auch diese Brücken wurden durch den Schwerverkehr, den landwirtschaftlichen Verkehr und die Zunahme des Tourismus häufiger und intensiver belastet, als dies bei ihrem Bau denkbar war. Auch die Bauwerke zeigen starke alters- und nutzungsbedingte Schäden, die mittelfristig zu Problemen führen können.
Umleitung
Die Umleitung wird voraussichtlich über die B 77 bis Jevenstedt und von dort über die L 328 zur Anschlussstelle Neumünster-Nord der A 7 geführt. Weiter soll der Zielverkehr Hohenwestedt bereits vom Autobahnkreuz Rendsburg über die A 210 zur B 77 bzw. von der Anschlussstelle Bad Bramstedt über die B 206 zur B 77 geführt werden.
Vorankündigung: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) plant in Hohenlockstedt die beschädigte Kieler Straße (Landesstraße 121) einschließlich des Geh- und Radwegs zwischen der B 206 und der Kreuzung Wasserturm vom 25. September 2025 bis voraussichtlich Spätherbst 2026 zu erneuern. Gleichzeitig nutzt die Gemeinde die Baumaßnahme zur Kanalsanierung. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität können die Arbeiten nur unter Vollsperrung stattfinden. Zur Reduzierung der Einschränkungen wird die Maßnahme in vierzehn Bauabschnitte unterteilt.
Über den Beginn der Arbeiten in den einzelnen Abschnitten und die Umleitungen informiert der LBV.SH rechtzeitig durch Medien-Informationen und unter www.schleswig-holstein.de/l121-hohenlockstedt im Internet. Die Arbeiten sind witterungsabhängig; terminliche Verschiebungen sind daher möglich.
Die Arbeiten im Detail
- Der LBV.SH und die Gemeinde Hohenlockstedt planen eine Vielzahl an notwendigen Sanierungsarbeiten:
- Fahrbahnerneuerung: Austausch von Asphaltdeck- und Binderschichten,
- Erneuerung der Radwege und teilweise Erneuerung der Gehwege,
- Ersatz des Asphaltaufbaus auf Radwegen durch wassergebunde Wegedecke im Bereich von Wurzelaufbrüchen,
- Barrierefreie Umbauten: Bushaltestellen, Querungsstellen für den Fuß- und Radweg,
- Neue Querungshilfen (Mittelinsel) an der Kreuzung Höhe Wasserturm,
- Rückbau aller Mittelinseln in der Ortsmitte unter Beibehaltung der Fußgängerampeln,
- Errichtung eines neuen „Zebra“-Streifens auf Höhe der Apotheke,
- neue Rinnen und Straßenabläufe zur Fahrbahnentwässerung,
- Erneuerung dreier vorhandener Fußgängerampeln,
- Kanalerneuerung durch die Gemeinde.
Die Gesamtkosten von etwa 3,7 Millionen Euro trägt das Land (2,3 Millionen Euro für Fahrbahn, Rad- und Gehwege), Gemeinde (1,3 Millionen für Kanalsanierung, Rad- und Gehwege) sowie der Bund (100.000 Euro für Einmündung der B 206).
