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Geflügelpest

Geflügelpest

Die Geflügelpest (Aviäre Influenza) ist eine durch Viren hervorgerufene, anzeigepflichtige Tierseuche, die ihr natürliches Erregerreservoir in Wildvögeln, insbesondere Wassergeflügel, hat.
Bei Nutzgeflügel kann die Krankheit unter anderem zu Fieber, Schwäche, Appetitlosigkeit, Atemnot und in vielen Fällen zum Tod führen.
Das Virus kann auf gehaltene Vögel direkt durch Wildvögel und deren Ausscheidungen oder indirekt durch andere Vektoren wie den Menschen, Futter, Fahrzeuge, Mist oder Transportkisten übertragen werden.
Die Nachweise der Geflügelpest bei verendeten Wildvögeln in Schleswig-Holstein steigen aktuell an. Um die Hausgeflügelbestände zu schützen, ist die Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen wichtig.
Das Landwirtschaftsministerium hat eine Allgemeinverfügung zur Festlegung von sogenannten Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen erlassen, welche am 24.11.2021 in Kraft getreten ist und sich an alle gewerblichen und privaten Geflügelhalter in Schleswig-Holstein  richtet.

Die Allgemeinverfügung ist einsehbar unter:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gefluegelpest/Downloads/AV_Biosicherheit_PDF_2021.html

Weitere Informationen zur Geflügelpest sind einsehbar unter:

https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

Ab dem 20. März 2022 wird im gesamten Kreisgebiet die Stallpflicht für Geflügel aufgehoben.
Die Zahl der verendet aufgefundenen Wildvögel ist drastisch zurückgegangen.
Seit Anfang Februar wurde kein weiterer Fall von Geflügelpest (Aviäre Influenza) bei verendet aufgefundenen Wildvögeln festgestellt.
Das Veterinäramt hat die Lage neu bewertet und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Aufhebung der Stallpflicht für Geflügel vertretbar und aus Gründen der art- und verhaltensgerechten Unterbringung von Hausgeflügel geboten ist.
Das heißt aber nicht, dass die Wildvogel-Geflügelpest erloschen ist.
Den Haltern von Geflügel wird weiterhin dringend angeraten, die empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten und Wildvögel nicht durch offen zugängliche Futterstellen anzulocken.
Sollten wieder mit Geflügelpest infizierte Wildvögel aufgefunden werden, kann ein erneutes Aufstallungsgebot im Kreisgebiet die Folge sein.
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass aktuell die Durchführung von Ausstellungen, Märkten, Börsen und Veranstaltungen ähnlicher Art mit Geflügel, Tauben und anderen gehaltenen Vögeln durch das Veterinäramt nicht genehmigt werden wird.

Aufhebung Allgemeinverfügung

Am 24. März wurde der Ausbruch der Geflügelpest in einer Geflügelhaltung im Kreis Steinburg amtlich bestätigt. Um den Ausbruchsbetrieb wurde eine Schutzzone und eine Überwachungszone gebildet. Die Gemeinden Beldorf, Bendorf, Bornholt, Gokels, Hanerau-Hademarschen, Steenfeld und Thaden im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind von der Festlegung der Überwachungszone betroffen. In dieser Zone gelten Anordnungen zum Schutz vor einer Einschleppung der Geflügelpest. Einzelheiten sind der Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung über die Einrichtung einer Überwachungszone und mit Anordnungen zur Bekämpfung der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI, Geflügelpest) in einem Teilgebiet des Kreises Rendsburg-Eckernförde zu entnehmen.

Allgemeinverfügung Beobachtungszone

Nachdem die für die eingerichtete Überwachungszone (Beobachtungszone) vorgesehenen Überwachungsmaßnahmen keinerlei Hinweise auf weitere Geflügelpestfälle in Hausgeflügelhaltungen ergeben haben, werden die für diese Zone angeordneten Seuchenbekämpfungsmaßnahmen und Schutzmaßregeln in Abstimmung mit dem für den ursprünglichen Ausbruch zuständigen Veterinäramt des Kreises Steinburg mit Wirkung vom 26.04.2022 aufgehoben.


Aufhebung Allgemeinverfügung Beobachtungszone (Überwachungszone)