Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest

Geflügelpest: aktueller Stand  

Am 8. November 2016 wurde bei mehreren verendeten Wildvögeln in Schleswig-Holstein der Erreger der Geflügelpest nachgewiesen. Es handelte sich um das Virus des Subtyps H5N8.  

Zum Schutz der Hausgeflügelbestände waren  Maßnahmen zu ergreifen, die das Risiko der Einschleppung und Weiterverbreitung des Virus von der Wildvogelpopulation in die Haltungen von Hausgeflügel vermindern.  

Im gesamten Land Schleswig-Holstein wurde die Aufstallung von Hausgeflügel angeordnet. Ausstellungen, Märkte und ähnliche Veranstaltungen mit lebendem Geflügel durften nicht durchgeführt werden. 

Die entsprechende Allgemeinverfügung des Kreises Rendsburg-Eckernförde trat am 10.11.2016 in Kraft. 

Das Virus des Subtyps H5N8 ist hochansteckend für Geflügel. Infizierte Wildvögel können Hausgeflügel anstecken und umgekehrt. Auch Menschen können zum Beispiel über mit Geflügelkot verunreinigte  Schuhe oder Gerätschaften das Virus weiter verbreiten. 

Eine Übertragung auf den Menschen wurde bisher nicht nachgewiesen. 

Das Virus ist nicht hitzebeständig. Durcherhitztes Geflügelfleisch und durcherhitzte Eier stellen keine Gefahr dar.

Wegen der seit dem 03.02.2017 erneut bei verendeten Wildvögeln im Kreisgebiet und in benachbarten Kreisen erfolgten Geflügelpestnachweisen wurden verschiedene Tierseuchenbehördliche Anordnungen erlassen und Sperrbezirke und Beobachtungsbiete festgelegt, in denen besondere Schutzmaßregeln und Bestimmungen galten.

Diese konnten bis April 2017 vollständig aufgehoben werden, nachdem seit Anfang März 2017 kein Fall der Wildvogel-Geflügelpest im Kreisgebiet festgestellt wurde. 

Seitdem erfolgen weiterhin Monitoring-Untersuchungen bei erlegten und tot aufgefundenen Wildvögeln. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind dabei keine weiteren Fälle von Geflügelpest nachgewiesen worden.