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Auf der Grundlage des Lastenausgleichsgesetzes wurde Deutschen, die im Zusammenhang mit den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges Vermögensschäden oder besondere andere Nachteile erlitten hatten, eine finanzielle Entschädigung (Lastenausgleich) gewährt.

Zu den Leistungen gehörten insbesondere die Hauptentschädigung (Entschädigung in Geld in Relation zum erlittenen Vermögensschaden), Eingliederungsdarlehen (zum Aufbau einer neuen Existenz), Kriegsschadenrenten oder die Hausratentschädigung (für eine erste einfache Ausstattung mit Möbeln, Wäsche usw.). 

Die Aufgaben des Lastenausgleichs haben sich durch die historische Entwicklung laufend verändert. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands liegt der Schwerpunkt in der Rückforderung des Lastenausgleichs bei Schadensausgleich (wer nach der Wiedervereinigung Vermögenswerte wiedererlangt hat, für deren Verlust er zuvor Lastenausgleichszahlungen erhalten hatte, muss sie wieder zurückzahlen) und in der Archivierung bereits abgeschlossener Fälle. Betroffen von der Rückforderung sind in erster Linie Inhaber von Vermögenswerten in den neuen Bundesländern, in weit geringerer Zahl auch außerhalb Deutschlands (zum Beispiel in Polen und Rumänien).

Das Ausgleichsamt des Kreises Rendsburg-Eckernförde führt auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung auch die Erledigung des Ausgleichswesens für die Stadt Flensburg sowie die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg durch.

Notwendige Unterlagen

Keine

Kosten

Gebührenfrei