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Der Kreis beteiligt sich am bundesweiten Projekt "Qualitätsdialoge Frühe Hilfen"

Belastete Familien besser erreichen

Wie kann es gelingen, die Qualität der Frühen Hilfen für Familien stetig zu verbessern? Dieser Herausforderung stellen sich über 20 Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet beim Projekt „Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“ des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NFZH). Auch der Kreis Rendsburg-Eckernförde gehört zu den ausgewählten Kommunen. Netzwerkteilnehmende der Netzwerke Frühe Hilfen aus Rendsburg-Eckernförde beteiligen sich an dem Leitet Herunterladen der Datei einzweijährigen Prozess, um ein Konzept für eine qualitätsgesicherte Umsetzung ihrer Frühen Hilfen zu entwickeln. 

Nach dem Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen im Kreis Rendsburg-Eckernförde gilt es jetzt, die Frühen Hilfen bei Eltern und Fachkräften bekannter zu machen. 

„Wir sehen es als eine Chance an, mit fachlicher Beratung des NZFH und gemeinsam mit anderen Kommunen die Qualitätsentwicklung unserer Früher Hilfen voranzutreiben.“

An dem partizipativen Dialog beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde sowie den Kommunen Bremen, Bremerhaven und Rotenburg. Die teilnehmenden Fachkräfte stammen aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Verwaltung sowie dem Ehrenamt. Bis März 2021 erproben die Kommunen verschiedene Instrumente und Methoden zur Qualitätsentwicklung. 

Die gewonnenen Erkenntnisse aus den wissenschaftlich begleiteten „Qualitätsdialogen Frühe Hilfen“ stellt das NFZH anschließend allen Kommunen bundesweit zur Verfügung. Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Stiftung Auridis gGmbH gefördert. Die Prozessbegleitung übernimmt das vom NZFH beauftragte Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung.

Seit 2012 unterstützen die Netzwerke Frühe Hilfen im Kreis Rendsburg-Eckernförde Familien ab der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr der Kinder. 

Die im Netzwerk koordinierten Angebote der Frühen Hilfen stehen allen Familien offen. Sie richten sich insbesondere an Eltern mit familiären Belastungen, wie zum Beispiel bei sehr früher Elternschaft, Mehrlingsgeburten oder fehlender familiärer Unterstützung. Die freiwilligen und niedrigschwelligen Angebote entlasten Eltern und stärken deren Beziehungs- und Erziehungskompetenz. 

Ziel der Frühen Hilfen ist es, Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen und Entwicklungsbenachteiligungen frühzeitig vorzubeugen. 

Frühe Hilfen werden in multiprofessionellen Netzwerken koordiniert. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde arbeiten Fachkräfte vor allem aus dem Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe zum Wohl der Familien zusammen. Zu den beteiligten Einrichtungen gehören Schwangerschafts- und Familienberatungsstellen, Geburtskliniken, Frühförderstellen, Sozialpädiatrische Zentren sowie Jugend- und Gesundheitsämter.

 

Informationen über Frühe Hilfen: das Familientelefon des Kreises Rendsburg-Eckernförde

Ein Weg in die Netzwerke führt Fachkräfte wie Familien und werdende Eltern über das Familientelefon, welches momentan von 9 Netzwerkpartnern /-innen betrieben wird.

Die Idee dazu kam aus den Netzwerken selbst – das Familientelefon ist ein „Wegweiser in Angebote der Frühen Hilfen“. Am Telefon sitzen die Akteuren selbst. Dies sichert eine hohe Fachlichkeit und gewährleistet die Aktualität der Angebote.