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Die Landrätin oder der Landrat wird vom Kreistag für die Dauer von 8 Jahren gewählt.


Die Landrätin oder der Landrat leitet die Verwaltung des Kreises in eigener Zuständigkeit nach den Zielen und Grundsätzen des Kreistags und im Rahmen der von ihm bereitgestellten Mittel. Sie oder er ist für die sachliche Erledigung der Aufgaben, die Organisation und den Geschäftsgang der Verwaltung sowie für die Geschäfte der laufenden Verwaltung verantwortlich. Sie oder er ist oberste Dienstbehörde und Dienstvorgesetzte oder Dienstvorgesetzter der Beamtinnen und Beamten sowie der Beschäftigten des Kreises. Zu ihren oder seinen Aufgaben gehört es insbesondere,

 

  • die Gesetze auszuführen,
  • die Beschlüsse des Kreistags und der Ausschüsse vorzubereiten und auszuführen und über die Ausführung der Beschlüsse dem Hauptausschuss regelmäßig zu berichten,
  • die Entscheidungen zu treffen, die der Kreistag ihr oder ihm übertragen hat; die Landrätin oder der Landrat kann diese Entscheidungen auf andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen, soweit der Kreistag die Übertragung nicht ausdrücklich ausgeschlossen hat,
  • im Rahmen des vom Kreistag beschlossenen Stellenplans und der nach § 23 Satz 1 Nr. 11 (Kreisordnung) festgelegten allgemeinen Grundsätze die beamten-, arbeits- und tarifrechtlichen Entscheidungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu treffen. Personalentscheidungen für Inhaberinnen oder Inhaber von Stellen, die der Landrätin oder dem Landrat unmittelbar unterstellt sind und Leitungsaufgaben erfüllen, werden auf Vorschlag der Landrätin oder des Landrats vom Hauptausschuss getroffen.


Die dem Landrat übertragenen Entscheidungsbefugnisse sind im § 7 der Hauptsatzung des Kreises festgelegt.