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Ziel des Bildungspaketes ist es, Kindern aus finanziell schwachen Familien die Teilnahme an notwendigen Bildungsangeboten zu ermöglichen und soziale Teilhabe sicherzustellen.


Eltern haben die Möglichkeit vom Staat eine zusätzliche finanzielle Förderung für ihre Kinder zu beantragen. Einen Rechtsanspruch auf diese Unterstützung haben Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld,  Kinderzuschlag oder von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Folgende Bereiche werden gefördert/bezuschusst:

  • Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen vor Vollendung des 18. Lebensjahres am sozialen und kulturellen Leben, z.B. im Sportverein oder in der Musikschule, wird mit monatlich 15 Euro gefördert.
  • Die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf wird mit 150 Euro jährlich (100 Euro für das erste, 50 Euro für das zweite Schulhalbjahr) gefördert.
  • Für ergänzende angemessene Lernförderung werden Kosten übernommen, soweit diese für die Erreichung festgelegter Lernziele erforderlich ist.
  • Für eintägige Ausflüge in Schulen und Kindertagesstätten werden die Kosten in tatsächlicher Höhe erstattet.
  • Für mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen schulrechtlicher Bestimmungen werden die Kosten in tatsächlicher Höhe übernommen.
  • Die Kosten für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung von Schülerinnenn und Schülern, Kindern in Schulen, Kindertagesstätten und Horten werden in tatsächlicher Höhe übernommen.
  • Die Kosten für die erforderlichen tatsächlichen Aufwendungen für Schülermonatskarten werden komplett übenommen, soweit die Kostenübernahme nicht durch Dritte erfolgt.

 

  • An das Jobcenter (Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II),
  • an Ihre Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (Sozialamt oder Wohngeldstelle).

Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie alle Anlaufstellen in Schleswig-Holstein für die Beantragung von Leistungen des Bildungspaketes.

Anlaufstellen in Schleswig-Holstein

 

Die Leistungen, die nach dem Bundeskindergeldgesetz erbracht werden , können rückwirkend erbracht werden.
 

Der Antrag zur Sicherung des Lebensunterhalts wirkt auf den Ersten des Monats zurück. Die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sind von diesem Grundantrag umfasst. Ein gesonderter Antrag ist nur bei Lernförderung erforderlich.

 

Keine

 

Auskunft über eventuell erforderliche Unterlagen erteilt die zuständige Stelle.

 

  • § 28 Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende,
  • § 34 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe,
  • § 6b Bundeskindergeldgesetz (BKGG) und
  • § 3 Abs. 3 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

§ 28 SGB II

§ 34 SGB XII

§ 6b BKGG

§ 3 AsylbLG

 

Anträge beziehungsweise Formulare erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Weitere Informationen zum Bildungspaket finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

BMAS - Bildungspaket

 

Ansprechpartner

Stadt Rendsburg

Der Bürgermeister
Am Gymnasium 4
24768 Rendsburg
Tel: +49 4331 206-0   |   Fax: +49 4331 206-270
E-Mail: info[at]rendsburg.de
Web: www.rendsburg.de

Postanschrift:

Postfach 107
24757 Rendsburg

Mitarbeiter (Stadt Rendsburg)

Herr Klaus Bierholz Icon Vcard

Fachbereich - Bürgerdienste
Fachdienst - Bürger- und Sozialbüro

Tel: +49 4331 206-141   |   Fax: +49 4331 206-271
E-Mail: klaus.bierholz[at]rendsburg.de
Etage: EG   |   Zimmer: 41  

Sprechzeiten:
Montag - Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung