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Landräte der Altkreise Rendsburg, Eckernförde und Bordesholm im Nationalsozialismus

Zur Aufarbeitung der Geschichte der Landräte in den Altkreisen Rendsburg, Eckernförde und Bordesholm wurde im Jahr 2015 ein wissenschaftliches Gutachten vorgelegt.

Diese Ausarbeitung hat die politischen Verstrickungen der Landräte in der Zeit des Nationalsozialismus untersucht und kritisch bewertet. Das Gutachten beleuchtet die Rolle von 20 Personen, die zwischen 1933 und 1945, manche auch in den Zeiten davor und danach, das Landratsamt bekleideten.

Um die Ergebnisse der Forschung anschaulich zu machen, entstand 2017 eine Wanderausstellung mit zwölf Schautafeln.
Für diese Ausstellung sind zehn Biografien ausgewählt worden, die exemplarisch die Arbeit und Haltung der Landräte während des nationalsozialistischen Herrschaftssystems deutlich machen sollen.
Die Präsentation will ebenso wie das Gutachten zu einer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit anregen. Aus diesem Grund wurden Personen ausgewählt, die auf unterschiedliche Weise mit dem NS-Regime verbunden waren. So soll gezeigt werden, wie vielfältig die Handlungsspielräume der Landräte waren und welche Rolle sie im damaligen System der Verwaltung und ihrer engen Beziehung zur herrschenden Partei einnehmen konnten.

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, das Entnazifizierungsverfahren und die weitere berufliche Tätigkeit der betreffenden Personen werden in der Ausstellung nicht behandelt. Diese Informationen und viele weitere Hintergründe können jedoch im Gutachten nachgelesen werden. 

Die Ausstellung ist vom 26.09.2017 bis zum 30.10.2017 im Foyer des Kreishauses zu sehen.