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Im Jahre 1867 wurde mit der „Verordnung betreffend die Organisation der Kreis- und Distriktsbehörden sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein“ das Gebiet der 1866 in den Preußischen Staatsverband aufgenommenen Herzogtümer Schleswig und Holstein in 20 Kreise gegliedert. Damit waren die Grundlagen geschaffen, auf denen sich die schleswig-holsteinische Verwaltung auf der Kreisebene fortentwickeln konnte.

Die bis 1867 in Schleswig-Holstein unbekannte Organisationsform „Kreis“ hat sich als Träger eines wesentlichen Teiles der öffentlichen Verwaltung bewährt. Trotz vielfältiger Veränderungen in Form, Inhalt und Umfang ihrer Aufgaben sowie der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Struktur des Landes sind die Kreise aus den öffentlichen Verwaltungsstrukturen nicht wegzudenken.

Die 1867 getroffene Festlegung der Kreisgrenzen ist in ihren wesentlichen Grundzügen bis zur Kreisgebietsreform von 1970 beibehalten worden. Als wesentliche Gebietsänderungen bis 1970 sind – soweit der jetzige Kreis davon betroffen wurde – hervorzuheben:

1883 bis 1901
Herauslösung der bisher kreisangehörigen Städte Kiel und Neumünster aus dem Kreis Bordesholm unter gleichzeitiger Bildung kreisfreier Städte.

1932
Auflösung des Kreises Bordesholm und Aufteilung des Gebietes auf die benachbarten Kreise Rendsburg, Segeberg und Plön.

Anfang des Jahres 1970 war das Land Schleswig-Holstein in 17 Kreise und 4 kreisfreie Städte gegliedert.

Durch die Gebietsreform entsprechend dem „Zweiten Gesetz einer Neuordnung von Gemeinde- und Kreisgrenzen sowie Gerichtsbezirken“ wurde am 26. April 1970 der Kreis Rendsburg-Eckernförde aus der überwiegenden Anzahl der bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden Kreise Eckernförde und Rendsburg sowie einigen Gemeinden des Kreises Plön mit dem Kreissitz in Rendsburg gebildet.

Seitdem gliedert sich das Land Schleswig-Holstein in 11 Kreise und 4 kreisfreie Städte.