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Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat Änderungen bei den Regelungen für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein beschlossen. Diese treten am 11.07.2020 in Kraft.

Die Änderungen betreffen Rück- und Einreisende, die aus einem Risikogebiet innerhalb Deutschlands nach Schleswig-Holstein einreisen. Das Gesundheitsministerium kann den Zeitraum verkürzen, in dem sich eine Person zuletzt in einem Risikogebiet aufgehalten haben muss. Das führt dazu, dass Personen, die vor längerer Zeit zuletzt in einem deutschen Risikogebiet waren, auch ohne einen negativen Test nach Schleswig-Holstein einreisen können. Für Touristen aus dem Kreis Gütersloh heißt das: Sie dürfen ab dem 11.07.2020 wieder ohne irgendwelche Einschränkungen einreisen. Mit der Neuregelung trägt das Kabinett der Entwicklung in dem Kreis in Nordrhein-Westfalen Rechnung: Hier hatten sich zahlreiche Arbeiter in einer Fleischfabrik mit Covid-19 angesteckt – die restliche Bevölkerung war kaum betroffen. Deutet der Datenverlauf in anderen Risikogebieten auf eine ähnliche Situation hin, kann ein kürzerer Zeitraum festgelegt werden, in dem die Quarantänepflicht gilt. Die Entscheidungen der Landesregierung werden unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise bekanntgegeben.

Darüber hinaus präzisiert die neue Verordnung die Regeln zu den verpflichtenden Coronatests. So wird klargestellt, dass zwischen negativem Testergebnis und Einreise maximal 48 Stunden verstrichen sein dürfen. Als Nachweis für ein negatives Testergebnis gilt der Befund aus einem fachärztlichen Labor. Dieser kann schriftlich, aber auch elektronisch erfolgen.

Öffnet externen Link in neuem FensterLandesverordnung - gültig ab 11.07.2020