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Acht Projekte wurden im Rahmen des deutsch-dänischen Interreg-Programms am 25.06.2015 in Flensburg vom Interreg-Ausschuss genehmigt. Dies ist der Startschuss dafür, dass die ersten Fördermittel der 90 Mio. Euro Gesamtvolumen in Projekte fließen können.

„Mich freut es, dass wir heute gemeinsam die Spielregeln für das Programm weiter festigen und mit der Genehmigung der ersten Projekte einen wichtigen Meilenstein für das Programm schaffen konnten. Damit ist es auch gelungen das Zusammenspiel zwischen den östlichen und westlichen Programmpartnern gut auf den Weg zu bringen“, so Simon Faber, deutscher Vorsitzender des Ausschusses und Oberbürgermeister der Stadt Flensburg.

Die genehmigten Projekte umfassen die Bereiche Clusterbildung, Gesundheit, Bildung und Ausbildung sowie Kultur. Insgesamt wurde für die Projekte eine Förderung in Höhe von knapp 12 Mio. Euro genehmigt. Die Mitglieder des Interreg-Ausschusses erwarten von den genehmigten Projekten hervorragende Ergebnisse und sichtbare Effekte. Die geförderten Projekte sollen konkret zu mehr Wachstum und Beschäftigung in der Programmregion beitragen.

So zielt das FURGY-Projekt darauf ab, die regionale Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Führungsposition der Region im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu erhalten. Das Projekt „Deutsch-dänisches Kompetenzcenter“ wird ein Modell entwickeln, das den Erwerb von Doppelkompetenzen in Berufsausbildungen in den Bereichen Handel, Tourismus, Gastronomie und Transport ermöglicht.

KursKultur ist ein Dachprojekt zur Unterstützung von wirksamen Kleinprojekten, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und interkulturelle Treffen in der Region Sønderjylland-Schleswig. Das Projekt wird außerdem mit Aktivitäten beitragen, die das Interesse für die Nachbarsprache und –Kultur in der deutsch-dänischen Region fördern. Ein weiteres Dachprojekt ist KulturKit, das eine Generation von Regionsbürgern in der Fehmarn Belt-Region hervorbringen möchte, für welche die deutsch-dänische Grenze keine Barriere darstellt, sondern einen Raum für neue Möglichkeiten.

Die wesentlichen Ergebnisse im Projekt BONEBANK sind die Gewinnung von Knochenmark-Stammzellen im Rahmen von Routine-Operationen in den deutschen und dänischen Traumazentren und der Aufbau einer grenzüberschreitenden Biobank für Knochenmark-Stammzellen. Ziel des Projektes PROMETHEUS ist es, mündige Patienten zu stärken, welche ihre Krankheit verstehen und aktiv ihre eigene Behandlung unterstützen können.

Das Vorhaben „Global Company Training (GCT)“ möchte Angestellten in Unternehmen innerhalb der Stärkenpositionen in der Programmregion und jungen Erwachsenen in Schulen neue Möglichkeiten bieten, um an grenzüberschreitenden Ausbildungen teilnehmen zu können. Das übergeordnete Projektziel von PANaMa ist es, junge Menschen der 9. und 10. Klasse zu einem frühen Zeitpunkt auf die Beschäftigungsmöglichkeiten in der gesamten dänisch-deutschen Region aufmerksam zu machen.

Der Interreg-Ausschuss war sich darüber einig, dass mit diesen spannenden Initiativen die besonderen Potenziale der Region über die Grenze hinweg zusammengeführt werden, nicht zuletzt auch im Interesse eines gemeinsamen regionalen und europäischen Profils. Zusammen mit den zukünftig erwarteten Projekten sollen diese bei der Schaffung weiterer Netzwerke mitwirken und die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Programmregion fördern.