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Der Kreis Rendsburg-Eckernförde will die aus dem Klimawandel hervorgehenden Chancen nutzen, aber auch die zu erwartenden Schäden möglichst gering halten. Deshalb soll nun eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel für den Kreis erarbeitet werden. Ziel ist es, möglichst konkrete Maßnahmen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu entwickeln. Fragen und Hinweise aus der Öffentlichkeit sind hierfür ausdrücklich erwünscht.

Vollgelaufene Keller durch Starkregen, ein sich jährlich wiederholender Jahrhundert-Sommer, der Tourismus boomt und die Landwirtschaft kämpft mit langanhaltenden Trockenphasen: Auch, wenn das Wetter immer wieder Kapriolen schlägt, zeigen uns Messdaten und Langzeitbeobachtungen doch, dass wir in Zukunft häufiger mit extremen Wetterlagen rechnen müssen. 

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde bereitet sich nun systematisch und umfänglich darauf vor, die Chancen des Klimawandels zu nutzen und die zu erwartenden Schäden so weit wie möglich zu vermindern. Klar ist: Dies geht nur Hand in Hand mit dem Klimaschutz. Denn der Schutz des Klimas ist volkswirtschaftlich deutlich günstiger als die Anpassung an den Klimawandel. Hier hat der Kreis bereits vorgelegt und im Jahr 2012 ein Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Seit dem Jahr 2013 wird dieses vom Kreisklimaschutzmanager Herrn Dr. Sebastian Krug umgesetzt. 

Während ein bestmöglicher Klimaschutz den Klimawandel bremst, stellt die Anpassung an den Klimawandel bereits heute die notwendigen Weichen, um den Folgen der Klimaveränderungen zu begegnen, die nicht mehr zu stoppen sind. Hier legt der Kreis jetzt nach und hat in einem Auswahlverfahren die Firma OCF Consulting beauftragt, gemeinsam mit ihren Partnern der E&N Wasser und Plan GmbH sowie der MOTUM Kommunikationsgesellschaft eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel für den Kreis zu erarbeiten und möglichst konkrete Maßnahmen zu entwickeln.

„Mit wenigen gezielten Maßnahmen können größere Schäden im Kreis vermieden werden, wir müssen aber zunächst die wichtigsten Stellschrauben identifizieren", so der Initiator des Projekts, Dr. Sebastian Krug. Sowohl die Strategieentwicklung selber, wie auch eine mögliche zukünftige Personalstelle zur Umsetzung der Maßnahmen wird vom Bund im Rahmen der Kommunalrichtlinie der nationalen Klimaschutzinitative des BMUB gefördert.

Die Themen, die bearbeitet werden, reichen von den obengenannten Kellern, die durch Überflutung gefährdet sind, über Tourismus und Treibsel, bis hin zu Schadorganismen, die die Forstwirtschaft belasten oder gesundheitliche Aspekte berühren.

Bürger*innen und Institutionen können sich mit ihren Fragen und Hinweisen bitte per Email (Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailklimaanpassung.rendsburg[at]ocfc.de) an das Projektteam wenden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mokwi.de unter dem Stichwort „Anpassung".

Kontakt:

Dr. Sebastian Krug
Klimaschutz Kreis RD-ECK
04331 – 202 186
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailsebastian.krug[at]kreis-rd.de

Dr. Manuel Gottschick
OCF Consulting
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailklimaanpassung.rendsburg[at]ocfc.de