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Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen gibt es für Schleswig-Holstein keine konkrete Anschlagsgefahr. Gleichwohl besteht nach wie vor eine hohe abstrakte Gefährdungslage, die in den vergangenen Monaten bundesweit kommuniziert wurde. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine schleswig-holsteinische Verbindung zum aktuellen Tatgeschehen in Berlin. Die Polizei wertet fortlaufend die Ermittlungsergebnisse aus Berlin aus und folgert daraus ihre Maßnahmen. 

Die Landespolizei Schleswig-Holstein weitet die Präsenz von Polizeikräften auf die Vorweihnachtszeit und an den Weihnachtsfeiertagen aus. Anlässlich des Jahreswechsels wird es ebenfalls eine deutliche Präsenzerhöhung geben. Damit ist die Polizei nicht nur auf den Weihnachtsmärkten, sondern auch bei  weiteren öffentlichen Veranstaltungen und Ansammlungen sichtbar. Auch die Wasserschutzpolizei wird in den Häfen ihre Kräfte verstärken. Das landesweite Präsenzkonzept wird mit sechs Einsatzgruppen durch die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei unterstützt. Diese Kräfte halten sich an verschiedenen Standorten in Schleswig-Holstein auf.

Dem wichtigen Aspekt der Eigensicherung wird mit dem Einsatzkonzept ebenfalls Rechnung getragen. Dazu gehört auch für die Bevölkerung sichtbare Bewaffnung mit Maschinenpistolen. 

Die Polizeidirektionen stehen mit den Kommunen in Fragen der Sicherheit zur Weihnachtszeit im engen Austausch.