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Die Dichtheitsprüfung von Schmutzwasserleitungen auf privaten Grundstücken ist seit mehreren Jahren immer wieder Thema in den Medien gewesen.
Grundlage des Dichtheitsnachweises ist § 60 des Wasserhaushaltsgesetzes, nach dem Abwasseranlagen den Regeln der Technik zu entsprechen haben.
Das bedeutet, dass die Dimensionierung, der Einbau und die Wartung nach bestimmten Vorschriften (DIN Normen …) zu erfolgen hat.

Im Oktober 2010 hat das Land Schleswig-Holstein die DIN 1986 Teil 30 als verbindliche Norm mit einigen Änderungen per Erlass eingeführt. Dieser Erlass mit der Norm für die Dichtheitsprüfung ist nun verbindlich für alle Grundstücke in der Zone III a bzw. III der Wasserschutzgebiete (Rendsburg, Fockbek, Eckernförde, Bordesholm-Wattenbek).

Bis zum 31.12.2015 haben die Grundstückseigentümer in den genannten Gebieten eine Dichtheitsprüfung mit Kamera durchführen zu lassen. Sollten Schäden an den Leitungen und Schächten festgestellt werden, sind diese anschließend zu sanieren. Das Prüfprotokoll ist der unteren Wasserbehörde vorzulegen, die auch nähere Informationen zu dem Thema erteilt.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen ist Herr Tresselt, Fachdienst Umwelt.