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Der Startschuss für das Projekt „Zertifizierung zum Familienfreundlichen Arbeitgeber“ fiel im Mai diesen Jahres. Am 15.12.2016 erhielt die Kreisverwaltung Rendsburg-Eckernförde nun das Qualitätssiegel in Form eines Zertifikates vom „audit berufundfamilie“. Im Rahmen der Auditierung wurde der Bestand der Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Kreisverwaltung begutachtet und es wurden weiterführende Maßnahmen für eine familienbewusste Personalpolitik definiert. Es wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket in Form einer Zielvereinbarung entwickelt, das es den Beschäftigten ermöglichen soll, Familie und Beruf faktisch besser zu vereinbaren. 

Bereits vorhandene Maßnahmen (Auswahl):

  • Teilzeit, Altersteilzeit und Gleitzeit
  • Freistellungen
  • Frauenförderplan
  • alternierende Teleheimarbeit
  • Personalentwicklungskonzept
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

Darüber hinaus ist der Kreis im Rahmen dieses Projektes bestrebt, sich weiterzuentwickeln und neue Angebote zu schaffen. In der nun folgenden Projektphase werden Maßnahmen in den sechs Handlungsfeldern:

  • Arbeitsorganisation
  • Information und Kommunikation
  • Personalentwicklung
  • Arbeitsort
  • Führung
  • Service für Familien

umgesetzt. Geplant sind u.a. Informationsveranstaltungen, themenbezogene Fortbildungen, Verbesserung der internen Kommunikation sowie der Aufbau eines technischen Unterstützungssystems für Beschäftigte in der Freistellungsphase. 

Die Projektleitung wurde von Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer an die Gleichstellungsbeauftragte Silvia Kempe-Waedt übertragen. Sie wird vom Fachbereich Zentrale Dienste, der Projekt- und der Steuerungsgruppe unterstützt.

„Viele Kolleginnen und Kollegen stellt die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Verpflichtungen im Alltag vor große Herausforderungen und das erzeugt Stress. Hier individuelle Unterstützungsangebote zu machen zahlt sich nicht nur für einzelne Personen aus, sondern ist gut für das gesamte Betriebsklima. Somit kann die Motivation, beispielsweise nach der Elternzeit zügig wieder in den Job einzusteigen, gesteigert werden“ betont die Projektleiterin Silvia Kempe-Waedt. „Wir haben bereits gute Erfahrungen in der Implementierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements“, ergänzt Nina Fiedler, Fachbereichsleiterin Zentrale Dienste. „Wir planen, diese Angebote mit Maßnahmen aus dem „audit berufundfamilie“ zu verzahnen mit dem Ziel, gesunde und zufriedene Beschäftigte im Haus zu haben, die gerne hier arbeiten.“ 

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