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Vorlage - VO/2019/056  

Betreff: Straßensozialarbeit im Wirtschaftsraum Rendsburg (Streetwork-Projekt)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Ansprechpartner:1.
2. Mönke, Christina
Federführend:FD 3.1 Kinder, Jugend, Sport Bearbeiter/-in: Mönke, Christina
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
11.09.2019 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Seit 2005 gibt es unter der Trägerschaft der Brücke e.V. ein Projekt, welches die Straßensozialarbeit im Wirtschaftsraum Rendsburg fördert.

 

Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, der Stadt Büdelsdorf, der Stadt Rendsburg, dem Amt Fockbek, der Gemeinde Owschlag, dem Amt Jevenstedt sowie dem Amt Eiderkanal.

 

Die aktuelle Vereinbarung mit Laufzeit bis 31.12.2019 ist der Vorlage beigefügt.

 

Der Kreis leistet die fachliche Begleitung des Projektes in der Rolle des örtlichen Trägers der Jugendhilfe.

 

In der Steuerungsgruppensitzung am 24.06.2019 wurde von allen Projektbeteiligten eine Notwendigkeit zur Verlängerung des Projektes aus fachlicher Sicht festgestellt.

 

Insbesondere die konstante Bindung an Personen und Räumlichkeiten in Rendsburg macht es möglich, die Zielgruppen zu erreichen und eine echte Wirkung für die präventive Arbeit dieses Projektes zu ermöglichen.

Umfangreiche Beratungen der jungen Menschen vor Ort und auch der Projektträger sind möglich, da eine Kenntnis über die Strukturen und die Organisation der handelnden Jugendlichen und jungen Erwachsenen besteht.

 

Auch der ergänzend geltend gemachte Bedarf durch den Projektträger im Zusammenhang mit den „jungen Wilden“ macht deutlich, dass ein Abbruch des Grundprojektes zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall zielführend ist.

 

Ein Antrag der Brücke e.V. mit den inhaltlichen Begründungen ist in der Anlage beigefügt.

 

Die Verwaltung schlägt vor, das Projekt für weitere 3 Jahre bis zum 31.12.2022 zu verlängern.

 

Die Kostenaufstellung des Trägers sieht eine Steigerung von 3,3% vor:

 

 

 

Vertragslaufzeit 2020 - 2022

 

 

Insgesamt

jährlich

1. Personalkosten

 

                                        156.709 €

                                  52.236 €

 

 

 

 

2. Raumkosten Jugendservice-Büro

Miete, NK

                                          21.600 €

                                    7.200 €

 

Energie, Abgaben

                                             6.062 €

                                    2.021 €

 

Instandhaltung

                                             5.400 €

                                    1.800 €

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Betreuungsaufwand, Projekte

 

                                          22.953 €

                                    7.651 €

 

 

 

 

4. Versicherungen, Beiträge

 

                                             1.836 €

                                        612 €

 

 

 

 

5. Fortbildungs- und Reisekosten

 

                                          10.605 €

                                    3.535 €

 

 

 

 

6. Öffentlichkeitsarbeit, Werbung

 

                                             1.836 €

                                        612 €

 

 

 

 

7. Telekommunikation, EDV, Verwaltung und Systemkosten

                                          40.269 €

                                  13.423 €

 

 

 

 

Gesamtkosten

 

                 267.270 €

              89.090 €

 

 

Von den bisherigen Gesamtkosten in Höhe von 86.200 € trägt der Kreis 42.985 €. Der Anteil des Kreises würde auf rund 44.500 € steigen.

Ergänzend werden zusätzliche Mittel zur Bewältigung der Herausforderung mit den „jungend Wilden“ geltend gemacht.

Hierzu wäre eine gesonderte Entscheidung des Ausschusses – auch über die Verteilung der Mittel – zu treffen.

 

Die Aufstellung einer möglichen Mehrbelastung der an der Finanzierung des Streetworkprojektes beteiligten Körperschaften, sofern die Kosten von rd. € 35.000,-- nach Maßgabe der bisherigen quotalen Beteiligung verteilt werden:

 

Kreis Rendsburg-Eckernförde

17.460,00 €

Stadt Rendsburg

7.260,00 €

Stadt Büdelsdorf

2.440,00 €

Amt Fockbek

2.440,00 €

Amt Jevenstedt

1.930,00 €

Amt Eiderkanal

2.620,00 €

Gemeinde Owschlag

840,00 €

Insgesamt

34.990,00 €

 

 

Aus Sicht der Verwaltung wäre eine quotale Verteilung sachgerecht, um auch weiterhin den gemeinsamen Auftrag und Nutzen an diesem Projekt zu verdeutlichen.

 

Der Beschluss erfolgt unter dem Vorbehalt aller Zustimmungen zu dem Projekt und der Erhöhung des Projektansatzes für die „jungen Wilden“.
 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

  1. Der Jugendhilfeausschuss beschließt, das Streetwork-Projekt Rendsburg für weitere 3 Jahre bis zum 31.12.2022 zu verlängern. Eine Beteiligung aller beteiligten Städte und Gemeinden wird durch die vorliegenden Erklärungen vorausgesetzt.

 

  1. Der Jugendhilfeausschuss beschließt, den zusätzlichen Bedarf des Projektes für die besondere Gruppe der „Jungen Wilden“ ergänzend

 

  1. in voller Höhe der insgesamt geltend gemachten Mehrkosten in Höhe von 34.990 €
  2. anteilig nach Maßgabe der bisherigen quotalen Verteilung mit einem Anteil von 17.460 €

 

zu fördern.

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Relevanz für den Klimaschutz:

keine
 

 

Finanzielle Auswirkungen:

44.500 € für jeweils 3 Jahre für das Projekt.

17.460 € für die ergänzende Betreuung der „jungen Wilden“.
 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:


 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Vertrag Streetwork Wirtschaftsraum RD_2017 (1607 KB)      
Anlage 2 2 Junge Wilde Antrag finale Fassung (348 KB)