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Vorlage - VO/2014/388  

Betreff: Entwicklung Nachsorgerücklage Deponie Alt Duvenstedt
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Ansprechpartner:Wittl, Michael
Federführend:FD 2.2 Umwelt Beteiligt:FD 5.1 Gebäudemanagement
Bearbeiter/-in: Petersen, Tanja   
Beratungsfolge:
Umwelt- und Bauausschuss Kenntnisnahme
23.10.2014 
Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

1. Begründung der Nichtöffentlichkeit: entf.

 

 

2. Sachverhalt: 

 

Für die Stilllegungs- und Nachsorgephase der Deponie Alt Duvenstedt wurden vom Kreis Rendsburg-Eckernförde Rücklagen gebildet. Zuletzt wurden im Jahr 2011 Rücklagen zugeführt. Eine Entnahme erfolgte erstmals 2004.

 

Für die Jahre 2014 bis 2017/18 ist die Endabdeckung der Bauabschnitte 2a und 2b geplant. Das Ausschreibungsergebnis für den Bauabschnitt 2a liegt seit Ende August 2014 vor. Die Ausschreibung des Bauabschnitts 2b wird  im zweiten Halbjahr 2015 durchgeführt.

 

Die Ausschreibung der Bauleistungen ergab ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen. Die in den letzten Jahren zu verzeichnenden Baupreissteigerungen gepaart mit erheblichen Kostensteigerungen bei den Betriebskosten (z. B. Abwasser) führen zusammen mit den deutlich geringeren als geplanten Zinseinnahmen dazu, dass sich im Bereich der Nachsorgerücklage eine Deckungslücke ergibt.

 

Die AWR wird alle Investitionskosten und vor allem auch Betriebskosten in relevanter Größenordnung auf ihre Notwendigkeit und in ihrer notwendigen Höhe detailliert überprüfen.

 

In der beigefügten Datei ist ein Rechenmodell der AWR abgebildet, bei der eine individuelle Kostensteigerung pro Kostenposition angesetzt wurde. Im Vergleich zu früheren Rechenmodellen der Gutachter Roth & Partner entfällt damit eine allgemein angenommene Kostensteigerung von 2%.

 

Hiernach ergibt sich ein Zuführungsbetrag von 600 TE jährlich für die nächsten beiden Kalkulationsperioden.

 

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Gemeindevertretung Alt Duvenstedt in Ihrer Sitzung am 3.Juli 2014 eine Nachnutzung von Flächen auf dem Gelände der ehemaligen Deponie nur für die Bereiche Windkraft und Solarenergie in Aussicht gestellt hat. Es können damit aus einer Folgenutzung der Deponie auf mittlere Sicht keine Erträge für die Nachsorgerücklage erwirtschaftet werden.


Finanzielle Auswirkungen: entf.

 

 


Anlage/n:

 

Entwicklung Nachsorgerücklage Kostenschätzung AWR

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 20140923 Nachsorgerücklage 31 12 2014_eigene Kostenschätzung (133 KB)