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Vorlage - VO/2014/359  

Betreff: Betriebliches Gesundheitsmanagement
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Ansprechpartner:Fiedler, Nina
Federführend:FB 1 Zentrale Dienste Bearbeiter/-in: Fiedler, Nina
Beratungsfolge:
Hauptausschuss Kenntnisnahme
09.10.2014 
Sitzung des Hauptausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

1. Begründung der Nichtöffentlichkeit:

 

 

2. Sachverhalt: 

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein ganzheitlicher, systematischer Ansatz zur Entwicklung betrieblicher Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, die eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit und Organisation zum Ziel haben. Dabei geht

BGM geht über den gesetzlichen Arbeitsschutz und auch über das betriebliche Eingliederungsmanagement hinaus. Es geht um die Schaffung einer gesundheitsförderlichen Unternehmens- und Führungskultur, wobei die Prävention im Mittelpunkt steht.

 

Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigste Ressource unserer Kreisverwaltung sind und eine leistungsfähige Verwaltung leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter braucht, die den steigenden Anforderungen gewachsen sind, hat sich der Kreis entschieden, ein BGM aufzubauen.

 

Die Ziele des BGM sind:

  • Gesundheitsquote erhöhen (Krankheit und Fluktuation senken)
  • Gesundheitsbewusstsein steigern
  • Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbedingungen verbessern
  • Qualifizierte Fachkräfte binden und gewinnen
  • Attraktiver Arbeitgeber sein

 

Bisher wurden beim Kreis Rendsburg-Eckernförde einzelne Maßnahmen zur Gesundheitsförderung durchgeführt (z.B. Stressbewältigungskurse). Die gesetzliche Vorgaben werden umgesetzt: Betriebsärztin, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Ersthelfer, Arbeitssicherheitsausschuss, Gefährdungsanalysen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen.

 

Was bisher fehlte, war die Integration der durchgeführten Aktivitäten zu einem strukturierten Bündel an Maßnahmen sowie die Beteiligung der Beschäftigten.

 

Nach der Erarbeitung eines Einführungskonzeptes wurde zunächst mit der Bestandsaufnahme und Analyse der Ist-Situation begonnen. Hierbei wurden u. a. erfasst:

  • Krankenstatistik
  • Altersstruktur
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Bericht der Suchthelfer
  • Betriebliche Kommission
  • Grippeschutzimpfungen
  • Unfallanzeigen
  • Fortbildungen
  • Sportangebote

 

Im nächsten Schritt erfolgte nach der Information aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 10.09.2014 durch den Landrat eine Online-Befragung. Deren Auswertung läuft zurzeit. Mit den Ergebnissen soll dann Ende Oktober in einem Workshop mit Beschäftigten des Kreises die Planung von Maßnahmen und Aktivitäten erfolgen. Bis Ende des Jahres wird ein konkretes Umsetzungskonzept vorgelegt. Für den Haushalt 2015 wurden EUR 10.000 neben den bereits auch schon im Haushalt 2014 eingestellten Betrag in Höhe von EUR 7.000 für medizinisch verordnete Büromöbel in den Haushaltsentwurf für die Umsetzung der Maßnahmen eingestellt.

 

Die durchgeführten Maßnahmen sollen regelmäßig auf Qualität und Wirksamkeit überprüft werden. Dieses wird zum einen durch einen Abgleich mit der Ist-Analyse und zum anderen durch eine erneute Online-Befragung möglich sein. Aus den Ergebnissen können dann bei Bedarf neue oder ergänzende Maßnahmen abgeleitet werden.

 

Dieser Prozess ist so zu etablieren, dass nachhaltige und messbar positive Ergebnisse erzielt werden können.

 


Finanzielle Auswirkungen:

 

 


Anlage/n: