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Der Kreis Rendsburg-Eckernförde tritt dem Bündnis gegen Homophobie bei

Echte Vielfalt im Kreis Rendsburg-Eckernförde


Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren – dies verspricht die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Dieses Grundverständnis lässt sich auf alle Personenkreise anwenden egal welchen Geschlechts, Alter, Herkunft oder sexueller Orientierung. Mit dem Beitritt zum „Bündnis gegen Homophobie“ setzt der Kreis Rendsburg-Eckernförde ein Zeichen für  Respekt und Anerkennung gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und intersexuellen Menschen.

Am 10. Mai 2016 fand die feierliche Übergabe der offiziellen Urkunde zum Beitritt im Bündnis gegen Homophobie statt. Zusammen mit dem Kreistagspräsidenten Lutz Clefsen, Vertretern des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD SH e.V.) der Rendsburger Regenbogengruppe und politischen Vertreter/-innen hat die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Silvia Kempe-Waedt, einen Aktionstag im Kreishaus durchgeführt. 

Ziel ist es, die Öffentlichkeit, Politik und die Beschäftigten der Verwaltung für dieses Thema zu sensibilisieren und Akzeptanz für unterschiedliche Lebensentwürfe zu wecken. Weitere Aktivitäten, wie die Vernetzung mit regional aktiven Gruppen und das Hissen der Regenbogenfahne am 17.5. vor dem Kreishaus, sind geplant. 


Hintergrund:

Der Kreistag beschließt am 23.03.2015 gemäß Anträgen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, SSW, FDP, Neue Liberalen sowie der CDU Fraktion den Beitritt zum Bündnis gegen Homophobie in Schleswig-Holstein. 2014 wurde in Schleswig Holstein, 20 Jahre nach  Abschaffung des Strafrechts  §175, der Aktionsplan „Für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ ins Leben gerufen. Dieser Aktionsplan wurde vom LSVD in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung entwickelt.  Aus dieser Initiative wurde dann das landesweite Bündnis gegen Homophobie gegründet – die sog.  Lübecker Erklärung führt die Absicht und Inhalte genauer aus.


Weitere Informationen: