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Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren – dies verspricht die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Dieses Grundverständnis lässt sich auf alle Personenkreise anwenden egal welchen Geschlechts, Alter, Herkunft oder sexueller Orientierung. Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) heißt es: "Benachteiligungen aus Gründen (...) des Geschlechts (...) oder der sexuellen Identität (sind) zu verhindern oder zu beseitigen".

Mit dem Beitritt zum „Bündnis für Akzeptanz und Respekt" am 10. Mai 2016 setzt der Kreis Rendsburg-Eckernförde ein Zeichen für  Respekt und Anerkennungenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen sowie nichtbinären Menschen.

Unter Geschäftsführung der Gleichstellungsstelle haben sich regionale Akteure zusammengeschlossen, um mit Aktivitäten zu dem Thema die Öffentlichkeit, Politik und die Beschäftigten der Verwaltung zu sensibilisieren und Akzeptanz für unterschiedliche Lebensentwürfe zu wecken. 


Teilnehmer*innen Runder Tisch“ von links nach rechts:

Daniel Lembke-Peters, Silvia Kempe-Waedt, Katja Seifert, Petr Kunes-Federico, Barbara Schulz, Karina Kuhlmann, Renate Brunkert

Fakten:

Die Ergebnisse der Online-Befragung der Geschäftsstelle "Echte Vielfalt" zeigen:

  • Die Hälfte der Befragten hat sich bis zum 20. Lebensjahr gegenüber mindestens einer Person geoutet. 60 % der engen Verwandten nahmen das Coming-out positiv auf.
  • 51 % aller Befragten gaben an, innerhalb der letzten 5 Jahre diskriminiert worden zu sein. 25 % gaben an, regelmäßig oder mehrmal in den Ämtern oder Behörden diskriminiert worden zu sein.
  • 16 % seien aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Identität Opfer psychischer, körperlicher oder sexueller Gewalt geworden.


Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.echte-vielfalt.de

 Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://m.facebook.com/Runder-Tisch-für-Akzeptanz-und-Respekt-399835397300143 

Aus den Reformen des Personenstandsgesetzes sind Herausforderungen erwachsen, u. a. für das Gesundheitswesen, den Sportbereich, bei baulichen Gegebenheiten, im Bereich Kinder und Jugendarbeit, in Verwaltungsabläufen aber auch für die Gleichstellungspolitik. Was bedeutet die Einführung von ‚divers’ als dritter Option des Geschlechtseintrags (PStG §45b)? Wie kann eine Verwaltung darauf adäquat reagieren und  wie kann Gleichstellung geschlechtliche Vielfalt und Selbstbestimmung unterstützen, wenn Gleichstellung gesetzlich explizit als ‚Gleichstellung von Männern und Frauen’ formuliert ist? Antworten hierauf müssen noch gefunden werden.