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„Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts“ (Simone de Beauvoir). 

Unterrepräsentanz von Frauen in der Gemeinde- und Kreispolitik

Der durchschnittliche weibliche  Anteil in den Kommunalparlamenten im Kreisgebiet lag nach der Kommunalwahl  2018 bei rund 30,3 Prozent. Die politische Partizipation von Frauen im Kreistag beträgt zurzeit rund 33,87 Prozent.

Dies bedeutet, dass weibliche Sichtweisen und Erfahrungen nicht ausreichend in politische Entscheidungen eingebracht werden.  Auch entspricht dies nicht einem zeitgemäßen Verständnis von gleichberechtigter Mitbestimmung und Machtausübung in einer repräsentativen Demokratie.

Somit besteht Handlungsbedarf: die Teilhabe von Frauen am gemeinde- und kreispolitischen Geschehen stärken!

Motivation | Empowerment | Netzwerken

Um dieses Ziel voranzubringen, haben die Kreispräsidentin Dr. Juliane Rumpf und die Gleichstellungsbeauftragte Silvia Kempe-Waedt das „FrauenForum“ ins Leben gerufen. Seit Anfang 2019 laden die beiden Initiatorinnen kommunalpolitisch interessierte und aktive Frauen aus dem ganzen Kreisgebiet regelmäßig zum Austausch, Netzwerken und Diskussion über Frauen- und Gleichstellungspolitik ein. Es hat sich ein Netzwerk von circa 50 Frauen gebildet. Weitere Teilnehmerinnen sind immer herzlich willkommen!

Themen sind u.a. die Erörterung der Gründe der weiblichen Unterrepräsentanz, die Möglichkeiten zur Veränderung und Weiterentwicklung sowie die gegenseitige Unterstützung. Aktuelle Themen wie u.a. die Gleichstellungsstrategie des Landes SH werden in Impulsreferaten vermittelt. 

Unterstützung finden die beiden Initiatorinnen in den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Ämter und Gemeinden im Kreis.