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  • Klimaschutz

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Das Klimaschutzteilkonzept Mobilität für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg hat einen Prozess in Bewegung gesetzt. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Entwicklungsagentur des Lebens- und Wirtschaftsraums Rendsburg als gemeinsame Auftraggeber des Klimaschutzteilkonzeptes stellen sich damit den Herausforderungen. Der Handlungsbedarf im Hinblick auf die Klimaschutzziele kann dabei für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Mobilitätsangebotes auch im Hinblick auf den demografischen Wandel und die Daseinsvorsorge genutzt werden. Denn klimafreundliche Mobilität erfordert eine intelligente Verknüpfung der Verkehrsmittel als attraktive Alternative im Umweltverbund. Ein verknüpftes Mobilitätsangebot wiederum erfordert die Kooperation und Vernetzung der Akteure als Gewährleistung der Funktionalität und des Fortschritts. Partizipation wird daher auch im Klimaschutzteilkonzept Mobilität als Basis für ein tragfähiges und umsetzungsorientiertes Konzept verstanden. Mit dem Beteiligungsverfahren wurden einerseits die Potentiale vor Ort aufgegriffen, andererseits wurden die Akteure vernetzt und als wichtige Multiplikatoren wie auch Ansprechpartner für die Umsetzung gewonnen. Die Projekte im Handlungskonzept sind dementsprechend an unterschiedliche Ansprechpartner und Beteiligte adressiert. Als Hauptakteur kann die Entwicklungsagentur des Lebens- und Wirtschaftsraums Rendsburg eine koordinierende Rolle einnehmen. Sie vernetzt relevante Akteure miteinander, sie unterstützt durch fachliche Beratung und sie dient als Initiator für Projekte und Aufgaben. Die Maßnahmen des Handlungskonzeptes sind vier Handlungsfeldern – welche auch den Planungs- und die Partizipationsprozess strukturiert haben – zugeordnet. Das Zufußgehen und Radfahren als klimafreundlichste Fortbewegungsart und Basismobilität ist wesentlich für die lokale Ebene im Nahbereich. Eine interkommunale Kooperation der radverkehrsrelevanten Akteure baut Knowhow auf und stimmt konkrete Umsetzungsaktivitäten ab. Maßnahmen für den Fußverkehr werden nutzerorientiert und als Pilotprojekte vorgeschlagen. Velorouten werden als Stadt-Umland-Verbindungen entwickelt. Mit diesen Maßnahmen kann sich die Region der Nahmobilität gemeinsam ANNÄHERN UND AUFSTEIGEN: 

A.1 AG Rad 

A.2 Alltagsradverkehrsnetz entwickeln und Mängel beseitigen 

A.3 Velorouten als Stadt-Umland-Verbindungen 

A.4 Radstation am Bahnhof Rendsburg 

A.5 Fußverkehrscheck in einer Modellkommune 

A.6 Wunschorte-Wettbewerb 

A.7 Tunnel beleben 

Der Öffentliche Verkehr soll weiter gestärkt werden. Um die Teilhabe aller zu ermöglichen, werden flexible und zielgruppenorientierte Angebote geschaffen, die die Verlässlichkeit des ÖPNV erhöhen. Die Bahn soll ausgebaut und als System mit dem Bus einen regional vernetzten Nahverkehr anbieten, der durch eine intelligente Verknüpfung der Verkehrsmittel eine Alternative zum Auto darstellen kann. Die Region wird mit folgenden Maßnahmen EINSTEIGEN UND UMSTEIGEN attraktiv machen: 

B.1 Stadtbus 2.0 

B.2 Flexible Bedienformen 

B.3 SPNV ausbauen 

B.4 Schnellbus 

B.5 Ehrenamtliche Angebote 

B.6 Mobilstationen 

B.7 FahrRad nach Schülldorf 

B.8 Fahr Rad+Bus+Bahn 

B.9 Barrierefreiheit im ÖPNV 

Die Organisation klimafreundlicher Mobilität wird zielgruppenorientiert in den Fokus genommen, um die Verlagerung auf den Umweltverbund zu forcieren. Für Lieferdienste und Transporte werden alternative Fahrzeuge eingesetzt und Lastenräder zum Verleih angeboten. Das Prinzip des Nutzens statt Besitzens wird auch mit Carsharing etabliert. Die Region wird mit diesen Maßnahmen klimafreundlich.

ANFAHREN UND HANDELN: 

C.1 Betriebliches Mobilitätsmanagement 

C.2 Schulisches Mobiltätsmanagement 

C.3 Alternativ Liefern 

C.4 Carsharing 

C.5 Lastenradverleih 

C.6 Tempo 30 

C.7 Park+Walk 

Um Öffentlichkeit zu schaffen, werden Anlässe genutzt und klimafreundliche Mobilität ins Gespräch gebracht. Dabei wird der Gedanke einer neuen, klimabewussten Mobilität der Bevölkerung zugänglich gemacht und vermittelt. Erst die subjektive Wissenserweiterung über neue Möglichkeiten und individuelle Erfahrungen schaffen es, eine neue Mobilitätskultur auszuprobieren. Zudem wird die Elektromobilität ausgebaut und Vorbildakteure werden gestärkt. Voraussetzung für die Umsetzung vieler der entwickelten Projekte und die Vernetzung der Akteure und Mobilitätsprojekte ist ausreichende Manpower. Der Vorstand der Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg beabsichtigt daher die Schaffung eines Mobilitätsmanagers. In der Region wird klimafreundliche Mobilität mit vielfältigen Maßnahmen ELEKTRIFIZIEREN UND KOMMUNIZIEREN: 

D.1 Mobilitätsmanager 

D.2 Integrierte Mobilitätsplanung 

D.3 Marketing-Kampagne 

D.4 Stadtradeln 

D.5 Autofreier Tag 

D.6 Mobilitätspaten 

D.7 Fahrschein statt Führerschein 

D.8 Elektrobus 

D.9 Mitfahren kultivieren 

D.10 Ausbau Ladesäulen 

D.11 Elektroautos in der Fahrzeugflotte der Verwaltung 

D.12 Vernetzung und Verzahnung mit anderen Mobilitätsprojekten 

Das Klimaschutzteilkonzept Mobilität ist ein Prozess, der mit Fertigstellung dieses Berichts nicht abgeschlossen wird. Vielmehr beginnen damit erst die wesentlichen Schritte der Umsetzung. Das Handlungskonzept ist daher so konzipiert, dass es sich weiterentwickeln kann. Neue Projektansätze können in die jeweiligen Handlungsfelder integriert werden und Erkenntnisse aus der umsetzungsbegleitenden Evaluation aufgegriffen und nachgesteuert werden. 

Die benachbarten Mobilitätskonzepte in der KielRegion und der AktivRegion Eider-Treene-Sorge sind dabei eine Chance für die regionale Einbindung und Multiplikation von Projekten. 

Der erste Schritt ist getan. Die Region kommt in Bewegung.