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Die Integration von Flüchtlingen im Kreis Rendsburg-Eckernförde wird in vielen Bereichen durch ehrenamtliche Helfer getragen. 

Die ehrenamtliche Tätigkeit ist eine Möglichkeit, den eigenen Blickwinkel zu erweitern und sowohl  Menschen aus anderen Kulturkreisen als auch andere Ehrenamtliche vor Ort kennen zu lernen. Die Unterstützung von Flüchtlingen stellt die ehrenamtlichen Helfer vor persönliche Herausforderungen.

Für eine erste Einschätzung der Themen, die Sie erwarten ist ein Austausch mit erfahrenen Ehrenamtlichen in Ihrer Gemeinde von Vorteil. Damit Sie langfristig gute Erfahrungen in der ehrenamtlichen Arbeit machen, ist es hilfreich, sich im Vorfeld folgende Fragen zu stellen: 

  • Wie viel Zeit pro Woche / Monat kann ich aufbringen?
  • Warum möchte ich Flüchtlinge unterstützen?
  • Welche Kenntnisse/Interessen/Hobbys kann ich in die Unterstützung einbringen?
  • Welche Erwartungen habe ich an meine ehrenamtliche Aufgabe?
  • Wo sind meine persönlichen Grenzen?


Im Kontakt mit Flüchtlingen sind folgende Voraussetzungen nützlich: 

  • Offenheit für andere Kulturen und Lebensweisen
  • Hilfsbereitschaft, auch wenn Flüchtlinge vielleicht nur vorübergehend in Ihrer Gemeinde leben wollen
  • Verständnis für Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, alles verloren haben und ihr Leben hier in Deutschland komplett neu aufbauen müssen
  • Durchsetzungsfähigkeit
  • Verständnis dafür, dass Flüchtlinge mit Lebens- und Berufserfahrungen zu uns kommen, die hier nicht nachgefragt werden und, dass sie möglicherweise keine Rund-um-die-Uhr Betreuung wünschen
  • Teamfähigkeit und Geduld
  • die Fähigkeit, eine gute persönliche Balance zwischen Nähe und Abstand zu finden 

Am Anfang benötigen Flüchtlinge möglicherweise sehr viel Hilfe und die gegenseitige Verständigung wird durch eine mangelnde gemeinsame Sprache gehemmt. 

Für die ersten Worte finden Sie hier eine Vokabel-App des Goethe Instituts:

Redewendungen und Sätze finden Sie unter: