Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Mit dem sechsten Lebensjahr wird die Schule der wichtigste Bildungsort 

In Deutschland besuchen alle Kinder zunächst die Grundschule. 

Hilfe beim Lesen dieser Internetseite

  • Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder ehrenamtlich tätige Personen können beim Lesen dieser Internetseite helfen.  
  • Fragen Sie in Ihrer Öffnet internen Link im aktuellen FensterGemeinde nach Anlaufstellen für Flüchtlinge. 

Nach oben

Wichtig!

 

Wichtig!

Die Grundschulzeit umfasst in der Regel vier Jahre. Danach wechseln sie auf eine weiterführende Schule. Neben der reinen Wissensvermittlung ist Schule auch ein Ort des sozialen Lernens. Hierzu gibt es an allen Schulen Angebote. In schwierigen Situationen  gibt es Hilfe durch die Schulsozialarbeit. 

Die Grundschulen haben ein Betreuungsangebot außerhalb des Unterrichtes. Bitte informieren Sie sich darüber an Ihrer Schule.

Nach der Grundschule haben die Eltern hier die Wahl zwischen Gymnasium und Gemeinschaftsschule.

Nach oben

Rechtliches

Schulpflicht 

In Deutschland gibt es bis zum 18. Lebensjahr eine Schulpflicht. Die Kinder besuchen neun Jahre in Vollzeitunterricht eine Regelschule.

Sie als Eltern sind dafür verantwortlich, dass Ihr Kind die Schule besucht.

Nach oben

Was muss ich machen?

Wenn Sie in Ihrer Gemeinde gemeldet sind, werden Sie von der zuständigen Schule eingeladen.

In der Schule wird alles mit Ihnen besprochen und Sie können dort Ihre Fragen stellen. 

Nach oben

Bildungsangebote

Schulen im Kreis Rendsburg-Eckernförde 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundschulen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulsuche

Leitet Herunterladen der Datei einDas Schulsystem in Schleswig-Holstein

Nach oben

Deutsch Lernen

Auch als Mutter oder Vater sollten Sie so bald wie möglich Deutsch lernen, damit Sie ihre Kinder unterstützen können und Sie gemeinsam in Deutschland zurechtkommen. 

Sprache ist der Zugang zu Bildung.  Lesen, Schreiben, mathematische oder naturwissenschaftliche Inhalte sind ohne Sprachkenntnisse nicht zu bewältigen. 

Nur wer gut Deutsch sprechen, lesen und schreiben kann, kann dem Unterricht in Schule und Ausbildung folgen und gute Abschlüsse erreichen. Ohne gute Deutschkenntnisse sind Teilhabe an der Gesellschaft und Erfolg in Schule und Beruf kaum möglich. 

In den Schulen gibt es Lehrerinnen und Lehrer die den Sprachbedarf Ihres Kindes feststellen. Wenn Ihr Kind keine oder geringe deutsche Sprachkenntnisse hat, gibt es Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Der Unterricht findet in einem DaZ-Zentrum statt. Das kann auch in einer anderen Schule in der Nähe sein. Ihr Kind bleibt dort in der Regel ein Jahr und kommt dann zurück in die Regelschule. In der Regelschule wird dann zusätzlich Sprachförderunterricht angeboten. 

Nach oben

Elternmitarbeit

Gute Bildung kann nur in enger Zusammenarbeit von Familie und Schule gelingen. Sie fördert das Lernen und einen guten Schulabschluss Ihrer Kinder. 

 

  • Wenn Sie Unterstützung brauchen, damit Ihr Kind zur Schule gehen und lernen kann, sprechen Sie die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer an.  
  • Helfen Sie Ihren Kindern bei den Hausaufgaben oder sprechen Sie mit der Schule, damit andere Ihren Kindern helfen können.
  • Zusammenarbeit vermeidet einen frühzeitigen Schulabbruch. Ohne Schulabschluss wird es schwer werden, später eine Ausbildung machen zu können und für sein Leben verantwortlich sein zu können. Sprechen Sie regelmäßig mit der Schule über die Entwicklung Ihres Kindes.  
  • Auch wenn Sie wenig Sprachkenntnisse haben, ist es auch für Sie ein Grund mehr, am Schulleben teilzunehmen, weil Sie dann auch in Kontakt kommen und Deutsch lernen können. Besuchen Sie Veranstaltungen, Sprechstunden und Sprechtage in der Schule. Beteiligen Sie sich bei Schulfesten und Schulfahrten und in Gremien der Elternvertretung.
  • Gehen Sie auf andere Eltern zu und lernen diese kennen.
  • Wenn Sie Fragen zu den Unterschieden im Erziehungssystem in Deutschland und Ihrem Herkunftsland haben, suchen Sie das Gespräch mit der Schule. Gemeinsam lassen sich Erziehungskonflikte besser verstehen und lösen. 
  • Vielleicht können Sie auch einmal im Unterricht hospitieren oder zu einzelnen Unterrichtsstunden etwas beitragen z. B. zum Kulturverständnis.
  • Das Schulgesetz gibt Regeln vor, die für alle Schülerinnen und Schüler gelten. Sollten Sie Bedenken bei der Vereinbarkeit der Religionsausübung mit dem Schulunterricht haben, so wenden Sie sich bitte frühzeitig an die Schule. 

Nach oben

Wer hilft mir?

Wer hilft mir, damit mein Kind in die Schule gehen kann? 

 

  • Der Jugendmigrationsdienst (JMD) berät zu Schulmöglichkeiten.

    Für die Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin:  
    Diakonisches Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde gemeinnützige GmbH
    24768 Rendsburg
    Am Holstentor 16
    Tel.: (04331) 6963-0

  • Während der Schulzeit sind Ihre Ansprechpartner immer die Schulen. Dort kann Ihnen geholfen werden oder es wird Ihnen eine entsprechende Ansprechperson genannt. 

  • Die Schulen haben die Möglichkeit, Dolmetscher zu den Gesprächen hinzuzuziehen. So können Eltern stets alle offenen Fragen klären. Dies gilt insbesondere auch für Gespräche mit Lehrkräften über besondere Belange wie z.B. anstehende Klassenfahrten, Ausflüge, unterrichtliche Besonderheiten oder Konflikte.

 

Finanzielle Unterstützung

Bei finanzieller Unterstützung in Sachen „Bildung“ kann Ihnen die Schule Ansprechpersonen nennen. Alle Kinder haben einen Anspruch auf gute Bildung, auch Kinder aus finanziell schwächeren Familien. 

Wenn Sie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach §2 AsylbLG erhalten, unterstützt der Staat die „Bildung und Teilhabe“ Ihres Kindes. Dies gilt insbesondere für: 

Dies gilt insbesondere für:

  • Lernförderung
  • Mittagessen in der Schule
  • Kultur, Sport und Freizeit
  • Schulausflüge
  • Schulbedarf
  • Schülerbeförderung

Um Leistungen zu erhalten, wenden Sie sich bitten an Ihren zuständigen Ansprechpartner.

Für Fahrten zur Schule gibt es Zuschüsse. Fragen Sie in der Schule.   

Nach oben