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Um in Deutschland zu studieren 

brauchen die Schülerinnen und Schüler ein Abitur oder eine Fachhochschulreife. Das Abitur oder die Fachhochschulreife  kann an einer Gemeinschaftsschule oder einem Gymnasium oder einem Berufsbildungszentrum erworben werden. 

Wer hilft mir beim Lesen dieser Internetseite?

  • Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder ehrenamtlich tätige Personen können beim Lesen dieser Internetseite helfen.  
  • Fragen Sie in Ihrer Öffnet internen Link im aktuellen FensterGemeinde nach Anlaufstellen für Flüchtlinge.

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Wichtig!

 

Wichtig!

An den Gemeinschaftsschulen werden alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler können in der Gemeinschaftsschule verschiedene Schulabschlüsse erreichen.  Die Schulklassen 11 -12/13 werden als Sekundarstufe 2 bezeichnet. 

  • Nach der Jahrgangsstufe 9 können sie den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) erwerben. Früher hieß er Hauptschulabschluss. 
  • Nach der Jahrgangsstufe 10 können sie den Mittleren Schulabschluss (MSA) erwerben. Früher hieß er Realschulabschluss. 
  • Nach der Jahrgangsstufe 12 können sie in der Gemeinschaftsschule eine Fachhochschulreife erwerben, um damit später an einer Fachhochschule zu studieren.
  • Einige Gemeinschaftsschulen haben eine eigene Oberstufe, die es den Schülerinnen und Schülern möglich macht, nach 13 Jahren das Abitur zu erreichen. 


Gymnasium

Auf einem Gymnasium kann Ihr Kind eine Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine Fachhochschulreife erwerben. Beide Abschlüsse bieten Möglichkeiten zu studieren.

Berufsbildungszentrum (BBZ)

Das Berufsbildungszentrum ermöglicht je nach individueller Vorbildung und Fähigkeit den Erwerb aller Schulabschlüsse: Erster allgemeinbildender Schulabschluss, Mittlerer Schulabschluss, Fachhochschulreife, fachgebundene und Allgemeine Hochschulreife.  

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Rechtliches

Schulpflicht 

In Deutschland gibt es bis zum 18. Lebensjahr eine Schulpflicht. Die Kinder besuchen neun Jahre in Vollzeitunterricht eine Regelschule. Im Anschluss daran besuchen Sie eine gymnasiale Oberstufe oder ein Berufsbildungszentrum.

Sie als Eltern sind dafür verantwortlich, dass Ihr Kind bis zum 18. Lebensjahr die Schule besucht.

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Was muss ich machen?

Wenn Sie auf einer Gemeinschaftsschule sind und nach neun Jahren dort weiter zur Schule gehen wollen, bleiben Sie dort in der Gemeinschaftsschule. 

Wenn Sie das Abitur machen wollen und Sie sind auf einem Gymnasium ohne Oberstufe, dann müssen Sie nach dem 10. Schuljahr die Schule wechseln. Sie wechseln in ein Gymnasium mit Oberstufe oder in eine Gemeinschaftsschule.

Sind Sie noch nicht 18 Jahre, dann müssen die Eltern Sie anmelden. Sind Sie 18 Jahre, dann melden Sie sich selber an. Bitte informieren Sie sich vorher über das Verfahren zur Aufnahme (Fristen zur Anmeldung, Notendurchschnitt).

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Anerkennung von Zeugnis, Schulabschluss und Berufen

Empfehlenswert ist es, wenn Sie sich bei einem Migrationsfachdienst über die Möglichkeiten und Wege zur Anerkennung beraten lassen. Die Adressen der Migrationsdienste stehen unter „Wer hilft mir“.

 

Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse und Öffnet externen Link in neuem FensterBerufe

Sie kommen aus dem Ausland und möchten hier Ihren Schulabschluss anerkennen lassen?

Die zuständige Ansprechpartnerin ist das Öffnet externen Link in neuem FensterMinisterium für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein.

 

Öffnet externen Link in neuem FensterFlyer „Schulische Abschlüsse in der dualen Berufsausbildung“

 

Anerkennung von fehlenden Schulzeugnissen

Geflüchtete haben die Möglichkeit  ihren Schulabschluss zu belegen bzw. plausibel zu machen. Schulabschlüsse können dann vom Bundesministerium bescheinigt werden. Dieser Vorgang wird Plausibilitätsprüfung genannt. 

Anmeldung und Auskunft: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailplausibilitaet[at]bimi.landsh.de

 

Öffnet externen Link in neuem FensterTermine zur Plausibilitätsprüfung

Öffnet externen Link in neuem FensterFlyer zur Plausibilitätsprüfung                                                                                                           

 

Anerkennung von Schulabschlüsse für ein Studium

Die Entscheidung über den Hochschulzugang deutscher, ausländischer oder staatenloser Studienbewerber mit ausländischen Hochschulzugangsqualifikationen liegt bei den Öffnet externen Link in neuem FensterHochschulen

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Bildungsangebote

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulen im Kreis Rendsburg-Eckernförde 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulsuche

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Deutsch Lernen

Deutsch Lernen in Regelschule 

Sprache ist der Zugang zu Bildung. Lesen, Schreiben, mathematische oder naturwissenschaftliche Inhalte sind ohne Sprachkenntnisse nicht zu bewältigen. 

Nur wer gut Deutsch sprechen, lesen und schreiben kann, kann dem Unterricht in Schule und Ausbildung folgen und gute Abschlüsse erreichen. Ohne gute Deutschkenntnisse sind Teilhabe an der Gesellschaft und Erfolg in Schule und Beruf kaum möglich. 

Auch hier unterstützen die Schulen im Lernen der deutschen Sprache. 

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Elternmitarbeit

Gute Bildung kann nur in enger Zusammenarbeit von Familie und Schule gelingen. Sie fördert das Lernen und einen guten Schulabschluss Ihrer Kinder. 

  • Wenn Sie Unterstützung brauchen, damit Ihr Kind zur Schule gehen und lernen kann, sprechen Sie die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer an.  
  • Helfen Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben oder sprechen Sie mit der Schule, damit andere Ihrem Kind helfen können.
  • Zusammenarbeit vermeidet einen frühzeitigen Schulabbruch. Ohne Schulabschluss wird es schwer werden, später eine Ausbildung machen zu können und für sein Leben verantwortlich sein zu können. Sprechen Sie regelmäßig mit der Schule über die Entwicklung Ihres Kindes.  
  • Auch wenn Sie geringe Sprachkenntnisse haben, ist es auch für Sie ein Grund mehr, am Schulleben teilzunehmen. Sie kommen mit anderen in Kontakt und lernen dadurch Deutsch. Besuchen Sie Veranstaltungen, Sprechstunden und Sprechtage in der Schule. Beteiligen Sie sich bei Schulfesten und Schulfahrten und in Gremien der Elternvertretung.
  • Gehen Sie auf andere Eltern zu und lernen diese kennen.
  • Wenn Sie Fragen zu den Unterschieden im Erziehungssystem in Deutschland und Ihrem Herkunftsland haben, suchen Sie das Gespräch mit der Schule. Gemeinsam lassen sich Erziehungskonflikte besser verstehen und lösen. 
  • Vielleicht können Sie auch einmal im Unterricht hospitieren oder zu einzelnen Unterrichtsstunden etwas beitragen z. B. zum Kulturverständnis.
  • Das Schulgesetz gibt Regeln vor, die für alle Schülerinnen und Schüler gelten. Sollten Sie Bedenken bei der Vereinbarkeit der Religionsausübung mit dem Schulunterricht haben, so wenden Sie sich bitte frühzeitig an die Schule. 

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Wer hilft mir?

Wer hilft mir, damit ich / damit mein Kind, ein Abitur oder eine Fachhochschulreife machen kann? 

  • Der Jugendmigrationsdienst (JMD) berät zu Schulmöglichkeiten.
    Für die Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin:
    Diakonisches Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde gemeinnützige GmbH
    24768 Rendsburg
    Am Holstentor 16
    Tel.: (04331) 6963-0 

  • Während des Schulbesuchs sind Ihre Ansprechpartner immer die Schulen. Dort kann Ihnen geholfen werden oder es wird Ihnen eine entsprechende Ansprechperson genannt. 

  • Die Schulen haben die Möglichkeit, Dolmetscher zu den Gesprächen hinzuzuziehen. So können Eltern stets alle offenen Fragen klären. Dies gilt insbesondere auch für Gespräche mit Lehrkräften über besondere Belange wie z.B. anstehende Klassenfahrten, Ausflüge, unterrichtliche Besonderheiten oder Konflikte.


Finanzielle Unterstützung
 

Bei finanzieller Unterstützung in Sachen „Bildung“ kann Ihnen die Schule Ansprechpersonen nennen. Alle Kinder haben einen Anspruch auf gute Bildung, auch Kinder aus finanziell schwächeren Familien. 

Wenn Sie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach §2 AsylbLG erhalten, unterstützt der Staat die „Bildung und Teilhabe“ Ihres Kindes. Dies gilt insbesondere für: 

  • Lernförderung
  • Mittagessen in der Schule
  • Kultur, Sport und Freizeit
  • Schulausflüge
  • Schulbedarf
  • Schülerbeförderung


Um Leistungen zu erhalten, wenden Sie sich bitten an Ihren zuständigen Ansprechpartner. 

Für Fahrten zur Schule gibt es Zuschüsse. Fragen Sie in der Schule.   

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