Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Wer kann sich einbürgern lassen?

Wer dauerhaft in Deutschland lebt, aber noch nicht deutscher Staatsangehöriger ist, kann sich einbürgern lassen. Das geschieht nicht automatisch, sondern nur auf Antrag.

Von den genannten Voraussetzungen gibt es Ausnahmen und es bestehen Sonderregelungen.

Falls Sie unsicher sind, ob eine Einbürgerung für Sie in Frage kommt, können Sie sich gerne von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einbürgerungskampagne beraten lassen.

Ein Anspruch auf Einbürgerung besteht in der Regel, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Ausnahmen  u.a. bei Ehegatten von deutschen Staatsangehörigen oder einer Teilnahme an einem Integrationskurs.

Inhaberinnen und Inhaber von Niederlassungserlaubnissen oder Personen mit EU-Aufenthaltsrecht erfüllen diese Voraussetzung grundsätzlich. Personen, die eine Aufenthaltserlaubnis nach §§ 16, 17, 17a, 20, 22, 23 Abs. 1, 23a, 24, 25 Abs. 3 bis 5 AufenthG besitzen, können nicht eingebürgert werden. Bitte entnehmen Sie Ihren Aufenthaltsstatus Ihrem elektronischen Aufenthaltstitel.

Sie müssen sich zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen und dürfen keine Gefährdung für Deutschland darstellen.

Sie können  den Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Arbeitslosengeld II (SGB II) oder Sozialhilfe (SGB XII) sichern.

In der Regel muss die bisherige Staatsangehörigkeit aufgegeben werden. Personen mit EU-Aufenthaltsrecht sowie Bürgerinnen und Bürger aus Staaten, bei denen eine Entlassung aus der Staatsangehörigkeit nicht möglich ist, können Ihre Staatsangehörigkeit behalten.

Sie wurden nicht zu Geldstrafen über 90 Tagessätzen oder Haftstrafen über 3 Monate zur Bewährung verurteilt.

Zur Einbürgerung müssen Deutschkenntnisse auf B1-Niveau durch ein Zertifikat oder beispielsweise deutschen Schulabschluss nachgewiesen werden. Für Personen über 65 Jahren sind keine Nachweise notwendig.

Sie haben ausreichende Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Als Nachweise gelten u.a. ein Einbürgerungstest, ein Abschlusszeugnis einer deutschen Schule oder Hochschule.