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Sie fragen sich, ob Sie sich infiziert haben?

Für die Einschätzung hat die Charité Berlin eine browserbasierte App (CovApp) entwickelt (Link zu: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://covapp.charite.de/ ). Diese CovApp gibt erkrankten Menschen mithilfe eines Fragenkatalogs Handlungsempfehlungen, beispielsweise ob ein Corona-Test oder Arztbesuch nötig ist. 

Wichtiger Hinweis:

Kommen Sie zu dem Ergebnis, dass eine Infizierung wahrscheinlich ist, wenden Sie sich bitte an Ihren hiesigen Hausarzt, die Kassenärztliche Vereinigung (Tel.: 116 117) oder an unser Bürgertelefon unter 04331 202-850Bitte nutzen Sie nicht die in der CovApp genannten Kontaktdaten in Berlin, da diese nur für Berlin gelten.

Sollten Sie direkten Kontakt zu einer nachweislich positiv getesteten Person gehabt haben

oder

sollten Sie Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet, einem in Deutschland besonders betroffen Gebiet sein oder sich in der Republik Österreich, der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Schweiz) oder Spanien aufgehalten haben und folgende Symptome haben:

  • Geruchs- und Geschmacksverlust
  • Husten
  • Schnupfen
  • erhöhte Temperatur
  • Halsschmerzen

melden Sie sich beim Gesundheitsamt unter der Tel. 04331 202-850.

Generell gilt:

Sollten Sie ausgeprägte Atemwegsbeschwerden und/oder hohes Fieber haben, nehmen Sie erst Kontakt zum Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 auf oder rufen Sie unsere Hotline 04331 202-850 an.

Für Personen OHNE irgendwelche Beschwerden, die aber genau wissen, dass sie einen direkten Kontakt zu einer nachweislich positiv getesteten Person hatten, gilt grundsätzlich die Anordnung einer Quarantäne. Ein Test sollte dann erfolgen, wenn sich innerhalb von 14 Tagen nach dem letzten Kontakt zu der erkrankten Person Symptome einer Atemwegserkrankung zeigen.

Falls oben Genanntes auf Sie zutrifft, melden Sie sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117. Für Fragen wenden Sie sich gerne an das Bürgertelefon unter 04331 202-850 oder per Mail an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailbuergertelefon-gesundheitsamt[at]kreis-rd.de.

Für medizinisches Personal, das engen Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatte, gilt analog den Kriterien des Robert-Koch-Institutes grundsätzlich die Anordnung einer Quarantäne.

In Arbeitsbereichen mit spezialisiertem Personal können abweichende Regelungen zur 14-tägigen Quarantäne unter Beteiligung des jeweiligen Hygienefachpersonals (Krankenhaushygieniker, in ambulanten OP- oder Dialyseeinrichtungen: Hygienefachkraft) getroffen werden. 

Dies gilt:

  • für Personal, das aufgrund seiner Spezialisierung nicht ersetzbar oder nicht verzichtbar ist, um die Pflege/Behandlung von Patienten zu gewährleisten. 

Eine Tätigkeit ist möglich bei asymptomatischem Personal, wenn

  • die Abstimmung mit dem Krankenhaushygieniker (bzw. der Hygienefachkraft), s.o., herbeigeführt wurde.
  • eine erneute Einweisung in die Hygienemaßnahmen stattgefunden hat und das Personal sensibilisiert wird, Anwendungsfehlern zu vermeiden. 
  • ein mehrlagiger, enganliegender Mundnasenschutz (MNS) getragen wird. 
  • eine begleitende Diagnostik (Nasen-Rachenabstrich) mindestens am 5., 7. sowie am 14. Tag eingeplant wird. 

Zu beachten sind der sofortige Wechsel des MNS bei Kontamination von außen (z.B. Blut, Sputum des Patienten) oder wenn er durchfeuchtet ist, z.B. durch Niesen, Husten oder Atmung nach ca. 3 Stunden.

Für die Dauer der Inkubationszeit ist auf eine sorgfältige Selbstüberwachung im Hinblick auf respiratorische Symptome und Fieber zu achten. 

Eine Ansteckungsfähigkeit kann bereits vor Auftreten von Symptomen sowie bei sehr gering ausgeprägter Symptomatik bestehen. 

Mindestens beim Auftreten von (auch geringen) Symptomen 

  • ist die Tätigkeit zu unterbrechen 
  • hat eine Diagnostik zu erfolgen 
  • muss schnellstmöglich erneut Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufgenommen werden SARS-CoV2-positives Personal erhält ein Tätigkeitsverbot gemäß § 31 IfSG durch das örtlich zuständige Gesundheitsamt.

Quarantäne / Berufsausübungsverbot

  • Die 14-Tagefrist zählt ab dem Beginn der Beschwerden oder dem Datum eines positiven Abstrichtests.
  • Um die Quarantäne zu beenden, muss man mindestens 3 Tage beschwerdefrei sein.
  • Bei häuslicher Quarantäne: 
    Anzahl und Enge der Kontakte bestmöglich begrenzen, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immungeschwächte, chronisch Kranke, ältere Personen, Schwangere), aber auch soweit wie möglich gegenüber Familienangehörigen. Das Haus bzw. die Wohnung darf nicht verlassen werden.


Allgemeine Hygieneregeln

  • Händeschütteln und innige Begrüßungsrituale vermeiden (ideal: Abstand 1-2 m)
  • Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen nach dem Nachhausekommen, Kontakt mit Erkrankten, vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und bei sichtbarer Verschmutzung. Damit entfernen Sie über 90% der Keime!
  • Husten oder Niesen nur in die Armbeuge oder in Einmaltaschentücher (diese direkt in einem geschlossenen Behälter über den Hausmüll entsorgen).
  • soziale Kontakte reduzieren (z. B. Sportgruppen, Gruppenveranstaltungen, größere Feiern)
  • Arbeitsplatz mit Publikumsverkehr (zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr): Abstand halten und
  • regelmäßiges Säubern von Flächen, die häufig angefasst werden mit Wasser und üblichen Reinigungsmitteln, z. B. Türgriffe, Kassenflächen.

Fragen und Antworten

Häufig beginnt die Erkrankung wie eine Erkältung. Fieber, Schüttelfrost und Kopf & Gliederschmerzen wie bei einer echten Grippe können hinzukommen. Oft werden auch ein Verlust des Geschmacks- und Geruchssinnes beobachtet. Auch Magendarm-Beschwerden sind möglich. Bei schweren Verläufen kann sich eine Lungenentzündung entwickeln.

Besonders gefährdet sind ältere und alte Menschen (das Risiko steigt ab 50 bis 60 Jahren) und solche mit Grunderkrankungen (z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen). 

Der wichtigste Übertragungsweg ist die sog. Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch, d. h. entweder

  • direkt über Husten, Niesen, „feuchte“ Aussprache,
  • indirekt über Hände, mit denen man sich ins Gesicht gefasst hat oder die man beim Niesen vor den Mund gehalten hat.

Nach heutigen Erkenntnissen erkranken die meisten Menschen innerhalb weniger Tage nach Kontakt mit dem Virus. Manchmal dauert es bis zu 14 Tage.

Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden. Bei Personen ohne Symptome kann der Test anfänglich negativ sein und dann erst beim Auftreten erster Symptome positiv werden. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.
Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. 

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus  schützt. Weltweit wird intensiv an solchen Impfstoffen gearbeitet. Wann ein Impfstoff zum Schutz vor COVID-19 verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen.

Rufen Sie Ihre/n Hausarzt/ärztin an und besprechen mit ihm/ihr das weitere Vorgehen. Kann ich in die Praxis kommen? Bekomme ich eine AU (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung)? Ist bei mir ein Test sinnvoll?

Patientinnen und Patienten erhalten beim Patientenservice 116 117 per Bandansage die wichtigsten Fakten zum Coronavirus und Hinweise, wie sie sich im Verdachtsfall verhalten sollen.
Auf der zugehörigen Website stehen weitere Informationen bereit.

Öffnet externen Link in neuem FensterPatientenservice

All diejenigen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer nachweislich positiv getesteten Person hatten und zwar in folgender Form:

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen, die sich über mehrere Stunden gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten haben.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.
  • Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falles im Flugzeug:
    - Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugdauer.
    - Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).

Liegen unspezifische Allgemeinsymptome oder akute respiratorische Symptome jeder Schwere vor und fand ein Kontakt zu einem bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn verfahren Sie wie folgt:

  • Rufen Sie Ihre/n Hausarzt/ärztin an und besprechen mit ihm/ihr das weitere Vorgehen. Kann ich in die Praxis kommen? Bekomme ich eine AU (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung)? Ist bei mir ein Test sinnvoll?
  • Patientinnen und Patienten erhalten beim Patientenservice 116 117 per Bandansage die wichtigsten Fakten zum Coronavirus und Hinweise, wie sie sich im Verdachtsfall verhalten sollen. Auf der zugehörigen Website stehen weitere Informationen bereit.

Nach jetzigem Wissen erkranken die meisten in den ersten 14 Tagen nach Ansteckung. So soll dafür gesorgt werden, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet.

Personen, die unter Symptomen leiden, können sich unter der Nummer 116 117 bei der Kassenärztlichen Vereinigung für einen Test auf das neuartige SARS-CoV-2 Virus registrieren lassen.  

Für Fragen wenden Sie sich gerne an das Bürgertelefon unter 04331 202-850 oder per Mail an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailbuergertelefon-gesundheitsamt[at]kreis-rd.de.

 

Solche Abstriche sind gegenwärtig nicht möglich.
Bitte beachten Sie Folgendes: Zum einen ist der Abstrich bei einigen Personen negativ, obwohl sie doch das Virus in sich tragen. Zum anderen dauert es bis zum Ergebnis einige Tage und in der Zwischenzeit kann man sich auch anstecken. Daher sind solche Tests nur begrenzt aussagekräftig.

  • Wenn Sie Krankheitszeichen haben, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Ggf. wird dieser sie krankschreiben.

  • Haben Sie selbst keine Symptome, Ihnen wurde eine Quarantäne auferlegt, weisen Sie bitte Ihren Arbeitgeber auf die Informationen auf der Öffnet externen Link in neuem FensterHomepage des Kreises hin.

  • Aber Vorsicht: Befindet sich Ihr Arbeitgeber außerhalb des Kreises Rendsburg-Eckernförde, können andere Regeln gelten.