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FAQ - Kita

Die Infektionszahlen sind bundesweit und damit auch in Schleswig-Holstein auf einem sehr hohen Niveau. Die vom RKI veröffentlichten Zahlen lassen darüber hinaus eine erhebliche Dunkelziffer unberücksichtigt. Infolgedessen wurde die Phase, in der es gelingen konnte, durch Quarantäne-Maßnahmen und Kontaktpersonennachverfolgung die Infektionszahlen einzudämmen (sog. Containment) bereits seit längerem verlassen. Diese Entwicklung findet sich auch in der derzeitigen Strategie des Landes wieder. Im Regelfall werden nur noch infizierte Kinder abgesondert. Omikron ist nicht Delta. 

Das Kredo bleibt: Alle Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Kita oder Kindertagestagespflegestelle zu besuchen. Das Zusammensein mit Gleichaltrigen und das Ausleben sozialer Kontakte sind wichtigste Aspekte der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Eine verlässliche Betreuung unterstützt zudem die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur.

Die Folgenminderung der Infektionen steht jetzt im Vordergrund der Maßnahmen. Die derzeitige Pandemiephase ist geprägt von den Zielen schwere Krankheitsverläufe zu verhindern und Krankheitsspitzen mit einer Überlastung der Versorgungsstrukturen zu vermeiden. Dazu gehört das rechtzeitige Erkennen behandlungsbedürftiger Infektionen, deren bestmöglichen Behandlung und der bestmögliche Schutz vulnerabler Gruppen. Zu vulnerablen Gruppen gehören Personen, die aufgrund ihres Alters oder bestehender Vorerkrankungen ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Die Schließung ganzer Kitas oder Kohorten lässt sich nicht mehr mit dem Aufhalten der Infektionswelle rechtfertigen.

Stand: 04.05.2022

 

Nicht zu durchmischen ist eine geeignete Maßnahme, um im Infektionsfall in einer Einrichtung eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu vermeiden und die Betreuung für alle anderen Kinder möglichst aufrechtzuerhalten. Von diesem Grundsatz kann jedoch auf Grund von Personalengpässen abgewichen werden. Die Bildung von Kohorten ist mit den Eltern abzustimmen, insbesondere dann, wenn diese Auswirkungen auf die Betreuung in den Randzeiten haben würde.

 

Was Sie tun müssen ergibt sich aus der Allgemeinverfügung des Kreises Rendsburg-Eckernförde vom 03.05.2022.

  1. Sie müssen sich unverzüglich nach Kenntnis auf direktem Wege in die häusliche Absonderung begeben. Hierfür nutzen Sie bitte keine öffentlichen Verkehrsmittel und tragen Sie bitte eine Maske (OP-Maske oder FFP-2-Maske), um andere bestmöglich zu schützen.
     
  2. Haben Sie ein positives Testergebnis vorliegen (ganz gleich ob Selbsttest, Schnelltest, Arbeitgebertest), haben Sie dieses Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen.

    Den PCR-Test können Sie vorwiegend bei Ihrer hausärztlichen Praxis einholen. Alternativ können Sie eine Teststation aufsuchen.

Alle Informationen für positiv Getestete haben wir für Sie unter dem Button „FAQ – Infizierte“ zusammengefasst. Schauen Sie dort gerne rein.

NEU:
Mit der aktuellen Allgemeinverfügung zur Absonderung vom 03.04.2022 (Geltungszeitraum: 04.05.2022 – 30.06.2022) müssen alle infizierten Personen für volle 5 Tage in die häusliche Isolation. Es handelt sich dabei um eine Höchstfrist. Das bedeutet, auch wenn man z.B. am 6ten Tag nach dem positiven Abstrich noch einen positiven Test macht, muss man nicht mehr in die Isolation. Die Isolation endet ausnahmslos mit Ende des 5ten Tages. Nichtsdestotrotz wird dringend empfohlen die bekannten AHA-L Maßnahmen (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften) mit besonderem Augenmerk zu beachten und sicherheitshalber in Eigenverantwortung die Kontakte zu reduzieren.

NEU:
Neu ist ebenfalls, dass ab dem 04.05.2022 haushaltsangehörige Personen von infizierten Personen generell nicht mehr als Kontaktpersonen in Quarantäne müssen.


Was ist konkret zu tun, wenn mein Kind positiv getestet wurde?:

  1. Die betroffenen Eltern oder sorgeberechtigten Personen melden unverzüglich den Positivfall bei der Kita-Leitung.
  2. Die Kita-Leitung kann den positiven Fall dem Gesundheitsamt Rendsburg-Eckernförde melden.
  3. Wenn der positive Fall gemeldet wird, stimmt das Gesundheitsamt das weitere Vorgehen telefonisch mit der Kita-Leitung ab. In der Regel werden jedoch keine Maßnahmen mehr ergriffen (außer die Isolation des positiv getesteten Kindes). Es werden keine ganzen Kita-Gruppen in die Absonderung geschickt. Lesen Sie dazu gern mehr unter dem Reiter „Aktuelle infektionsrechtliche und medizinische Einschätzung“.

 

Einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung haben Sie nur, wenn Ihr Kind infolge der geltenden Regelungen als infizierte Person in die häusliche Isolation muss und Sie keine andere Möglichkeit der Betreuung haben. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und Voraussetzungen.

Zuständig ist nicht das Gesundheitsamt, sondern das Landesamt für Soziales. Dieses erreichen Sie wie folgt:

Für Fragen stellt darüber hinaus das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Link zur Verfügung, der Sie durch alle Fragen zur Thematik „Entschädigungsanspruch“ leitet.