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FAQ - Infizierte

Guten Tag,

im Folgenden finden Sie, welche Regelungen in Verbindung mit einer Corona-Infektion dereit gelten was Sie dabei möglichst zu beachten haben.

Um dem Bürgerservice so viel Arbeit wie möglich abnehmen zu können, bitten wir Sie um Unterstützung, indem Sie sich im Vorwege schon einmal die folgenden FAQ durchlesen. Wir halten die FAQ deshalb tagesaktuell! Alle für Sie geltenden Regeln sind im Weiteren aufgeführt!

Ihr Gesundheits-Team des Kreises Rendsburg-Eckernförde dankt Ihnen herzlich! Zusammen meistern wir diese herausfordernde Zeit!

Bleiben Sie gesund.

Stand der FAQ: 18.11.2022

 

Wenn Sie eine infizierte Person sind, müssen Sie sich seit dem 17.11.2022 nicht mehr unmittelbar in Isolation begeben. Eingehendere Informationen finden Sie unter dem Punkt „Regelungen für infizierte Personen“.
Haushaltsangehörige von infizierten Personen müssen bereits seit dem 04.05.2022 nicht mehr in Quarantäne. Informationen finden Sie unter  „Keine Quarantäne mehr für Haushaltsangehörige von infizierten Personen – Gibt es also nichts mehr zu beachten?“

 

 

 

Was Sie tun müssen, ergibt sich aus der aktuellen Allgemeinverfügung des Kreises Rendsburg-Eckernförde.


1.    Sie müssen für eine Dauer von 5 Tagen außerhalb der eigenen Wohnung in geschlossenen Räumen eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.

2.    Außerhalb geschlossener Räume wird empfohlen, einen Abstand von 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten, oder alternativ auf eine Maske zurückzugreifen.

3.    Eine Kontrolltestung durch einen PCR-Test ist nicht mehr erforderlich, kann aber weiterhin erfolgen.


Außerdem bestehen folgende Betretungsverbote:
Für Personen, die positive auf das Corona-Virus getestet wurden, besteht ein Betretungsverbot in medizinischen/pflegerischen Einrichtungen (mit Ausnahme der heilpädagogischen Tagesstätten) und für Kinder in Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen.
Außerdem dürfen Infizierte Personen, die keine Maske tragen können, keine Schulen im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen betreten.
Sie sind in einer Pflegeeinrichtung oder bei einem ambulanten Pflegedienst beschäftigt? Dann sehen Sie die besonderen Regelungen unter „Sonderfall für mitarbeitende Personen in der Pflege und ähnlichen Einrichtungen“.
 

 

  • Bei Vorliegen einer negativen PCR-Kontrolltestung enden die Verpflichtungen aus der Allgemeinverfügung wie die unmittelbare Maskenpflicht unmittelbar
     
  • Ist der bestätigende PCR-Test positiv, so gelten die Regelungen für die Isolation für infizierte Personen. 

 

 

 

Seit dem 17.11.2022 entfällt die Isolationspflicht für infizierte Personen.

 

Die Dauer der unmittelbaren Maskenpflicht in geschlossenen Räumen von 5 vollen Tagen ist eine Höchstfrist. Eine Freigabe durch das Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Sollten Sie nach der 5-tägigen Frist freiwillig noch einen Test machen und dieser fällt positiv aus, ist die unmittelbare Maskenpflicht dennoch automatisch beendet. Sie müssen die Maske nicht weiter tragen, dürfen es aber selbstverständlich. 

 

Eine besondere Ausnahme gilt für beschäftige Personen in Alten- und Pflegeinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten, die nicht die Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu verrichten, ohne dabei mit vulnerablen Personen in Kontakt zu geraten. Für diese gilt grundsätzlich ein Tätigkeitsverbot von einer Dauer von 5 Tagen.


Das Verbot gilt nicht für Tätige in der Eingliederungshilfe oder in heilpädagogischen Tagesstätten.


Sofern aufgrund einer konkreten Überlastungssituation die Mitarbeit einer oder eines Beschäftigten von der betroffenen Einrichtung als zwingend erforderlich angesehen wird, kann dies im Einzelfall mit Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes abweichend von Ziffer 3 a) ermöglicht werden.

 

Seit dem 19.03.2022 gelten neue Corona-Regeln im Land Schleswig-Holstein. Unter anderem entfallen alle Kontaktbeschränkungen für geimpfte aber auch für ungeimpfte Personen. Ziel des Landes Schleswig-Holstein und der zuständigen Ministerien ist es, den Fokus wieder auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu legen. Dem schließt sich das Gesundheitsamt des Kreises Rendsburg-Eckernförde an. Dies betrifft insbesondere auch die Erstellung von Bescheinigungen zur Vorlage bei Behörden und dem Arbeitgeber.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises besteht ab sofort die Möglichkeit, sich die Bescheinigung selbst zu erstellen.

Achten Sie bitte hierbei darauf, dass Sie das passende Infoschreiben öffnen und verwenden, denn es gibt zwei verschiedene Versionen.

Der Unterschied ist dabei der maßgebliche Zeitraum Ihrer Isolation (als infizierte Person) oder Ihrer Quarantäne (als haushaltsangehörige Person einer infizierten Person).

Informationsschreiben 1 für den Zeitraum vor dem 04.05.2022 finden Sie hier

Informationsschreiben 2 für den Zeitraum ab dem 04.05.2022 bis zum 16.11.2022 finden Sie hier.

 

REGELUNGEN FÜR INFIZIERTE PERSONEN:

Sie benötigen keine extra Bescheinigung des Gesundheitsamtes zur Vorlage gegenüber Behörden oder der arbeitgebenden Person.

Was benötigen infizierte Personen als Nachweis ihrer häuslichen Isolation?

  1. Das passende Informationsschreiben (siehe oben),
  2. Ihr PCR-Test-Ergebnis,
  3. Sofern Sie sich freigetestet haben: Das negative Testergebnis Ihrer Freitestung.

    Anmerkung zu Punkt 3:
    Für eine Infektion im Zeitraum zwischen dem 04.05.2022 und dem 17.11.2022 brauchen Sie zur Vorlage nur noch die oben genannte Bescheinigung und das oben genannte PCR-Test-Ergebnis. Ihr passendes Informationsschreiben ist das Informationsschreiben 2.

Was benötigen Sie zur Vorlage der Bescheinigung bei der arbeitgebenden Person oder der Behörde?

  • Legen Sie das passende Informationsschreiben (siehe oben) und das PCR-Test Ergebnis (bei Freitestung vor dem 04.05.2022 zusätzlich das negative Ergebnis Ihrer Freitestung) in Kopie der arbeitgebenden Person oder der Behörde vor. Diese müssen dies als Nachweis akzeptieren.
  • Die Zeit Ihrer häuslichen Isolation ergibt sich automatisch aus den geltenden Regelungen, die im jeweiligen Informationsschreiben ausführlich erläutert sind.

Ein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes ist in jedem Fall nicht erforderlich und wird deshalb nicht mehr ausgestellt.

 

REGELUNGEN FÜR HAUSHALTSANGEHÖRIGE VON INFIZIERTEN PERSONEN:

Seit dem 04.05.2022 müssen Haushaltsangehörige von infizierten Personen nicht mehr in Quarantäne. Informationen hierzu finden Sie unter dem FAQ Button „FAQ – Infizierte“ unter dem Reiter „Keine Quarantäne mehr für Haushaltsangehörige von infizierten Personen – Gibt es also nichts mehr zu beachten?“ oder auch dem Informationsschreiben 2.

Für alle betroffenen Personen, die sich vor dem 04.05.2022 als haushaltsangehörige Person einer infizierten Person in Quarantäne begeben mussten und einen Nachweis benötigen gilt folgendes:

Grundsätzlich benötigen Sie keine extra Bescheinigung des Gesundheitsamtes zur Vorlage gegenüber Behörden oder der arbeitgebenden Person.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises besteht ab sofort die Möglichkeit, sich die Bescheinigung selbst zu erstellen.


Was benötigen Haushaltsangehörige von infizierten Personen als Nachweis Ihrer häuslichen Quarantäne konkret?

  1. Das Informationsschreiben 1 (siehe oben),
  2. Eine Kopie des PCR-Test-Ergebnisses der infizierten Person
  3. Sofern Sie sich freigetestet haben: Das negative Testergebnis Ihrer Freitestung.


Was benötigen Sie zur Vorlage der Bescheinigung bei der arbeitgebenden Person oder der Behörde?

Legen Sie das Informationsschreiben 1 und das PCR-Test-Ergebnis (bei Freitestung zusätzlich das negative Ergebnis Ihrer Freitestung) in Kopie der arbeitgebenden Person oder der Behörde vor. Diese müssen dies als Nachweis akzeptieren.

Die Zeit Ihrer häuslichen Quarantäne ergibt sich automatisch aus den geltenden Regelungen, die im Informationsschreiben 1 ausführlich erläutert sind.

Ein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich und wird deshalb nicht mehr ausgestellt.

Haushaltsangehörige müssen bereits seit dem 04.05.2022 nicht mehr in Quarantäne.


Muss deshalb gar nichts mehr beachtet werden?

Sie müssen zwar nicht mehr in Quarantäne und auch die Isolationspflicht für die infizierten Haushaltsangehörigen ist entfallen. Wir empfehlen trotzdem den Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person so weit wie möglich zu reduzieren (soweit dieses in einem Haushalt möglich ist), um eine Ansteckung zu vermeiden. Zudem empfehlen wir auch den Haushaltsangehörigen von Infizierten, ihre Kontakte eigenverantwortlich zu reduzieren.

Sobald coronatypische Symptome bei Ihnen auftreten, bitten wir Sie, sich unverzüglich testen zu lassen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, gelten für Sie die Regelungen für infizierte Personen.

 

Seit dem 04.05.2022 müssen Haushaltsangehörige von infizierten Personen nicht mehr in Quarantäne. Informationen hierzu finden Sie unter „Keine Quarantäne mehr für Haushaltsangehörige von infizierten Personen – Gibt es also nichts mehr zu beachten?“

Für alle betroffenen Personen, die sich vor dem 04.05.2022 als haushaltsangehörige Person einer infizierten Person in Quarantäne begeben mussten und einen Nachweis benötigen gilt folgendes:

Grundsätzlich benötigen Sie keine extra Bescheinigung des Gesundheitsamtes zur Vorlage gegenüber Behörden oder der arbeitgebenden Person.

Denn seit dem 19.03.2022 gelten neue Corona-Regeln im Land Schleswig-Holstein. Unter anderem entfallen alle Kontaktbeschränkungen für geimpfte aber auch für ungeimpfte Personen. Ziel des Landes Schleswig-Holstein und der zuständigen Ministerien ist es, den Fokus wieder auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu legen. Dem schließt sich das Gesundheitsamt des Kreises Rendsburg-Eckernförde an. Dies betrifft insbesondere auch die Erstellung von Bescheinigungen zur Vorlage bei Behörden und dem Arbeitgeber.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises besteht ab sofort die Möglichkeit, sich die Bescheinigung selbst zu erstellen.

Was benötigen Haushaltsangehörige von infizierten Personen als Nachweis Ihrer häuslichen Quarantäne?

        1.  Unser Informationsschreiben „Bescheinigung“. Dieses können Sie hier herunterladen.

        2.  Eine Kopie des PCR-Test-Ergebnisses der infizierten Person

        3.  Sofern Sie sich freigetestet haben: Das negative Testergebnis Ihrer Freitestung.

Was benötigen Sie zur Vorlage der Bescheinigung bei der arbeitgebenden Person oder der Behörde?

Legen Sie das Informationsschreiben und das PCR-Test-Ergebnis (bei Freitestung zusätzlich das negative Ergebnis Ihrer Freitestung) in Kopie der arbeitgebenden Person oder der Behörde vor. Diese müssen dies als Nachweis akzeptieren.

Die Zeit Ihrer häuslichen Quarantäne ergibt sich automatisch aus den geltenden Regelungen, die im Informationsschreiben ausführlich erläutert sind.

Ein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich und wird deshalb nicht mehr ausgestellt.

 

Die Isolationspflicht entfällt seit dem 17.11.2022. Allerdings kann es auch im Falle einer Corona-Infektion eventuell zu einer Arbeitsunfähigkeit kommen. Wenn Sie positiv auf eine Coronainfektion getestet wurden, gilt für Sie eine unmittelbare Maskenpflicht, auch ohne dass Sie symptomatisch sind. In diesem Fall können Sie grundsätzlich arbeiten. Sind Sie hingegen symptomatisch und können nicht arbeiten, müssen Sie eine ärztliche Person kontaktieren und sich krankschreiben lassen. Von dieser erhalten Sie dann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

 

 

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Entschädigungsansprüchen an das zuständige Landesamt für soziale Dienste:

IfSG[at]lasd.landsh.de
+49 4621 806 116

Für Fragen stellt darüber hinaus das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Link zur Verfügung, der Sie durch alle Fragen zur Thematik „Entschädigungsanspruch“ leitet.