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FAQ - Infizierte

Liebe Bürgerin, lieber Bürger,

im Folgenden finden Sie Informationen dazu, welche Absonderungsregeln für Sie gelten und was Sie dabei möglichst zu beachten haben.

Um dem Bürgerservice so viel Arbeit wie möglich abnehmen zu können, bitten wir Sie um Unterstützung, indem Sie sich im Vorwege schon einmal die folgenden FAQ durchlesen. Wir halten die FAQ deshalb tagesaktuell! Alle für Sie geltenden Regeln sind im Weiteren aufgeführt!

Ihr Gesundheits-Team des Kreises Rendsburg-Eckernförde dankt Ihnen herzlich! Zusammen meistern wir diese herausfordernde Zeit!

Bleiben Sie gesund.

Stand der FAQ: 04.05.2022

 

Wenn Sie eine infizierte Person sind und sich deshalb in die Isolation begeben müssen, ist für Sie der Punkt „Regelungen für infizierte Personen“ maßgebend.

Seit dem 04.05.2022 müssen Haushaltsangehörige von infizierten Personen nicht mehr in Quarantäne. Informationen hierzu finden Sie unter „Keine Quarantäne mehr für Haushaltsangehörige von infizierten Personen – Gibt es also nichts mehr zu beachten?“

 

 

 

Was Sie tun müssen, ergibt sich aus der Allgemeinverfügung des Kreises Rendsburg-Eckernförde vom 03.05.2022.

  1. Sie müssen sich unverzüglich nach Kenntnis auf direktem Wege in die häusliche Absonderung begeben. Hierfür nutzen Sie bitte keine öffentlichen Verkehrsmittel und tragen Sie bitte eine Maske (OP-Maske oder FFP-2-Maske), um andere bestmöglich zu schützen.
     
  2. Haben Sie ein positives Testergebnis vorliegen (ganz gleich ob Selbsttest, Schnelltest, Arbeitgebertest) haben Sie dieses Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen.

Den PCR-Test können Sie vorwiegend bei Ihrer hausärztlichen Praxis einholen. Alternativ können Sie eine Teststation aufsuchen.

 

  • Ist der bestätigende PCR-Test negativ, so ist die häusliche Absonderung sofort beendet. Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.
     
  • Ist der bestätigende PCR-Test positiv, so gelten die Regelungen für die Isolation für infizierte Personen. 

 

 

 

Bei Bekanntwerden der Infektion müssen sich die Personen unverzüglich und auf direktem Wege in eine häusliche Isolation begeben. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht benutzt werden.

Die infizierte Person muss sich für 5 Tage in Isolation begeben.

Der Beginn der Isolationsberechnung startet dabei mit dem Tag der Abnahme des ersten positiven Tests.

Berechnungsbeispiel:

Sie haben sich am Donnerstag, den 06.01.2022, auf eine Coronainfektion testen lassen. Am Freitag erreicht Sie dann das positive Testergebnis. Ihre Isolationszeit beginnt mit dem Tag des Abstriches (zertifizierter Antigenschnelltest aus der Teststation oder PCR-Abstrich; je nachdem was Sie als ersten Test durchgeführt haben. Es zählt nicht der zuhause angefertigte Selbsttest!). Der Tag Ihres Abstriches war Donnerstag, der 06.01.2022. Ihre Isolationszeit endet grundsätzlich nach 5 vollen Tagen, also mit Ablauf des 10.01.2022. Am 11.01.2022 dürfen Sie die Isolation wieder verlassen.

Die 5-Tages-Frist stellt die Höchstgrenze an Tagen der Isolation dar. Auch wenn Ihr Testergebnis, sollten Sie nach 5 Tagen freiwillig einen Test gemacht haben, weiterhin positiv ist, dürfen Sie die Isolation verlassen. Das gilt auch, wenn Sie z.B. 10 Tage nach Ihrem Abstrich noch positiv sind. Sie müssen nicht erneut in die 5-tägige Isolation.

 

Die Isolationsdauer von maximal 5 vollen Tagen stellt eine Höchstfrist dar. Sollten Sie nach der 5-tägigen Isolationszeit freiwillig noch einen Test machen (ganz gleich ob Sie diesen an Tag 6 oder Tag 10 machen) und dieser fällt positiv aus, ist Ihre Isolationszeit trotzdem beendet. Sie müssen nicht erneut in eine 5-tägige Isolation!

Sie müssen nach Ende der 5-tägigen Isolation zwar nicht mehr zu Hause bleiben, wir bitten Sie jedoch, dennoch Ihre Kontakte eigenverantwortlich im Blick zu behalten und sicherheitshalber die bekannten AHA-L Maßnahmen mit besonderem Augenmerk zu beachten (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften).

Bitte teilen Sie den Fakt, dass sie noch positiv getestet sind Ihrer arbeitgebenden Person mit. Ihre arbeitgebende Person wird Ihnen mitteilen, wie weiter zu verfahren ist (eventuell sicherheitshalber Homeoffice). Keinesfalls bekommen Sie nach den §§ 56 ff. IfSG nach Ende der 5-tägigen Isolationszeit noch entsprechende Entschädigungen zugesprochen. Denn mit Ende des 5ten Tages ist die angeordnete Isolation beendet. Sollten Sie jedoch symptomatisch sein, wird die Einholung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dringend empfohlen. Mehr hierzu lesen Sie bitte unter „Ist noch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich?“ nach.

 

Die bekannte Ausnahme, dass beschäftigte Personen in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe die Isolation nur verlassen dürfen, wenn sie

  1. ein negatives Testergebnis vorweisen können UND
  2. zusätzlich am Tag der Wiederaufnahme der Tätigkeit eine 48-stündige Symptomfreiheit besteht

gilt weiterhin.

Die betroffenen Personen dürfen also nach 5 Tagen Ihre Isolation verlassen. Sie dürfen ihrer Arbeit jedoch nur nachgehen, wenn sie dabei auch negativ getestet und 48-Stunden symptomfrei sind. Spätestens am 11ten Tag nach erster Abstrichentnahme (zertifizierter Schnelltest oder PCR) dürfen sie jedoch wieder arbeiten gehen. Ganz gleich, ob ihr Test dann noch positiv ausfällt, denn das Tätigkeitsverbot endet in jedem Fall mit Ablauf des 10ten Tages (sog. Höchstfrist).

 

Seit dem 19.03.2022 gelten neue Corona-Regeln im Land Schleswig-Holstein. Unter anderem entfallen alle Kontaktbeschränkungen für geimpfte aber auch für ungeimpfte Personen. Ziel des Landes Schleswig-Holstein und der zuständigen Ministerien ist es, den Fokus wieder auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu legen. Dem schließt sich das Gesundheitsamt des Kreises Rendsburg-Eckernförde an. Dies betrifft insbesondere auch die Erstellung von Bescheinigungen zur Vorlage bei Behörden und dem Arbeitgeber.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises besteht ab sofort die Möglichkeit, sich die Bescheinigung selbst zu erstellen.

Achten Sie bitte hierbei darauf, dass Sie das passende Infoschreiben öffnen und verwenden, denn es gibt zwei verschiedene Versionen.

Der Unterschied ist dabei der maßgebliche Zeitraum Ihrer Isolation (als infizierte Person) oder Ihrer Quarantäne (als haushaltsangehörige Person einer infizierten Person).

Informationsschreiben 1 für den Zeitraum vor dem 04.05.2022 finden Sie hier

Informationsschreiben 2 für den Zeitraum ab dem 04.05.2022 finden Sie hier.

 

REGELUNGEN FÜR INFIZIERTE PERSONEN:

Sie benötigen keine extra Bescheinigung des Gesundheitsamtes zur Vorlage gegenüber Behörden oder der arbeitgebenden Person.

Was benötigen infizierte Personen als Nachweis ihrer häuslichen Isolation?

  1. Das passende Informationsschreiben (siehe oben),
  2. Ihr PCR-Test-Ergebnis,
  3. Sofern Sie sich freigetestet haben: Das negative Testergebnis Ihrer Freitestung.

    Anmerkung zu Punkt 3:
    Eine Freitestungsmöglichkeit ist mit Inkrafttreten der aktuellen Allgemeinverfügung über die Anordnung zur Absonderung seit dem 04.05.2022 entfallen, da die generelle Isolationszeit nunmehr nur noch 5 Tage beträgt. Ab dato brauchen Sie zur Vorlage demnach nur noch die oben genannte Bescheinigung und das oben genannte PCR-Test-Ergebnis. Ihr passendes Informationsschreiben ist das Informationsschreiben 2.

Was benötigen Sie zur Vorlage der Bescheinigung bei der arbeitgebenden Person oder der Behörde?

  • Legen Sie das passende Informationsschreiben (siehe oben) und das PCR-Test Ergebnis (bei Freitestung vor dem 04.05.2022 zusätzlich das negative Ergebnis Ihrer Freitestung) in Kopie der arbeitgebenden Person oder der Behörde vor. Diese müssen dies als Nachweis akzeptieren.
  • Die Zeit Ihrer häuslichen Isolation ergibt sich automatisch aus den geltenden Regelungen, die im jeweiligen Informationsschreiben ausführlich erläutert sind.

Ein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes ist in jedem Fall nicht erforderlich und wird deshalb nicht mehr ausgestellt.

 

REGELUNGEN FÜR HAUSHALTSANGEHÖRIGE VON INFIZIERTEN PERSONEN:

Seit dem 04.05.2022 müssen Haushaltsangehörige von infizierten Personen nicht mehr in Quarantäne. Informationen hierzu finden Sie unter dem FAQ Button „FAQ – Infizierte“ unter dem Reiter „Keine Quarantäne mehr für Haushaltsangehörige von infizierten Personen – Gibt es also nichts mehr zu beachten?“ oder auch dem Informationsschreiben 2.

Für alle betroffenen Personen, die sich vor dem 04.05.2022 als haushaltsangehörige Person einer infizierten Person in Quarantäne begeben mussten und einen Nachweis benötigen gilt folgendes:

Grundsätzlich benötigen Sie keine extra Bescheinigung des Gesundheitsamtes zur Vorlage gegenüber Behörden oder der arbeitgebenden Person.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises besteht ab sofort die Möglichkeit, sich die Bescheinigung selbst zu erstellen.


Was benötigen Haushaltsangehörige von infizierten Personen als Nachweis Ihrer häuslichen Quarantäne konkret?

  1. Das Informationsschreiben 1 (siehe oben),
  2. Eine Kopie des PCR-Test-Ergebnisses der infizierten Person
  3. Sofern Sie sich freigetestet haben: Das negative Testergebnis Ihrer Freitestung.


Was benötigen Sie zur Vorlage der Bescheinigung bei der arbeitgebenden Person oder der Behörde?

Legen Sie das Informationsschreiben 1 und das PCR-Test-Ergebnis (bei Freitestung zusätzlich das negative Ergebnis Ihrer Freitestung) in Kopie der arbeitgebenden Person oder der Behörde vor. Diese müssen dies als Nachweis akzeptieren.

Die Zeit Ihrer häuslichen Quarantäne ergibt sich automatisch aus den geltenden Regelungen, die im Informationsschreiben 1 ausführlich erläutert sind.

Ein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich und wird deshalb nicht mehr ausgestellt.

Mit Inkrafttreten der aktuellen Allgemeinverfügung über die Anordnung zur Absonderung vom 03.05.2022 (Geltungszeitraum: 04.05.2022 – 30.06.2022) sind die Quarantäneregelungen für Haushaltsangehörige von infizierten Personen ersatzlos entfallen. Das bedeutet, dass es nunmehr nur noch Isolationsregelungen für infizierte Personen gibt. Haushaltsangehörige von infizierten Personen die sich aufgrund der alten Regelungen ab dem 04.05.2022 in Quarantäne befinden, dürfen diese mit sofortiger Wirkung verlassen.

Muss dann gar nichts mehr beachtet werden?
Sie müssen zwar grundsätzlich nicht mehr in Quarantäne, wir bitten Sie jedoch, soweit sie wissentlich Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten, Ihre Kontakte eigenverantwortlich zu reduzieren und die AHA-L Maßnahmen mit besonderem Augenmerk zu beachten (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften).

Sobald coronatypische Symptome bei Ihnen auftreten, bitten wir Sie, sich unverzüglich testen zu lassen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, gelten für Sie die Regelungen für infizierte Personen.

 

Seit dem 04.05.2022 müssen Haushaltsangehörige von infizierten Personen nicht mehr in Quarantäne. Informationen hierzu finden Sie unter „Keine Quarantäne mehr für Haushaltsangehörige von infizierten Personen – Gibt es also nichts mehr zu beachten?“

Für alle betroffenen Personen, die sich vor dem 04.05.2022 als haushaltsangehörige Person einer infizierten Person in Quarantäne begeben mussten und einen Nachweis benötigen gilt folgendes:

Grundsätzlich benötigen Sie keine extra Bescheinigung des Gesundheitsamtes zur Vorlage gegenüber Behörden oder der arbeitgebenden Person.

Denn seit dem 19.03.2022 gelten neue Corona-Regeln im Land Schleswig-Holstein. Unter anderem entfallen alle Kontaktbeschränkungen für geimpfte aber auch für ungeimpfte Personen. Ziel des Landes Schleswig-Holstein und der zuständigen Ministerien ist es, den Fokus wieder auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu legen. Dem schließt sich das Gesundheitsamt des Kreises Rendsburg-Eckernförde an. Dies betrifft insbesondere auch die Erstellung von Bescheinigungen zur Vorlage bei Behörden und dem Arbeitgeber.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises besteht ab sofort die Möglichkeit, sich die Bescheinigung selbst zu erstellen.

Was benötigen Haushaltsangehörige von infizierten Personen als Nachweis Ihrer häuslichen Quarantäne?

        1.  Unser Informationsschreiben „Bescheinigung“. Dieses können Sie hier herunterladen.

        2.  Eine Kopie des PCR-Test-Ergebnisses der infizierten Person

        3.  Sofern Sie sich freigetestet haben: Das negative Testergebnis Ihrer Freitestung.

Was benötigen Sie zur Vorlage der Bescheinigung bei der arbeitgebenden Person oder der Behörde?

Legen Sie das Informationsschreiben und das PCR-Test-Ergebnis (bei Freitestung zusätzlich das negative Ergebnis Ihrer Freitestung) in Kopie der arbeitgebenden Person oder der Behörde vor. Diese müssen dies als Nachweis akzeptieren.

Die Zeit Ihrer häuslichen Quarantäne ergibt sich automatisch aus den geltenden Regelungen, die im Informationsschreiben ausführlich erläutert sind.

Ein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich und wird deshalb nicht mehr ausgestellt.

 

Von der infektionsschutzrechtlichen häuslichen Isolation zu unterscheiden ist eine eventuell bestehende Arbeitsunfähigkeit. Wenn Sie sich in häuslicher Isolation aufgrund einer Coronainfektion befinden, gilt dies grundsätzlich auch, ohne dass Sie symptomatisch sind. In diesem Fall könnten Sie (wenn es mit Ihrer Tätigkeit vereinbar ist) im Homeoffice arbeiten. Sind Sie hingegen symptomatisch und können deshalb nicht im Homeoffice arbeiten, müssen Sie eine ärztliche Person kontaktieren und sich krankschreiben lassen. Von dieser erhalten Sie dann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

 

 

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Entschädigungsansprüchen an das zuständige Landesamt für soziale Dienste:

IfSG[at]lasd.landsh.de
+49 4621 806 116

Für Fragen stellt darüber hinaus das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Link zur Verfügung, der Sie durch alle Fragen zur Thematik „Entschädigungsanspruch“ leitet.