Aktuelles
26.08.2010
Landeshauptstadt Kiel und Kreis Rendsburg-Eckernförde auf Kooperationskurs
Nachdem bereits Anfang des Jahres künftige Kooperationsmöglichkeiten in einer Gesprächrunde auf Verwaltungsebene unter Beteiligung von Oberbürgermeister Albig und Landrat Dr. Schwemer erörtert wurden, trafen sich am Dienstag erstmalig die Hauptausschussmitglieder der Landeshauptstadt Kiel und des Kreises Rendsburg-Eckernförde im Rendsburger Kreistagssitzungssaal zu einer gemeinsamen Sitzung.
Der Vorsitzende des Hauptausschusses des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Jörg Hollmann, als Gastgeber und sein Kieler Amtskollege Ralph Müller-Beck leiteten die Sitzung gemeinsam, kooperierten erfolgreich und machten deutlich, wohin die Reise geht: Kooperation überall dort wo es sinnvoll ist und Vorteile für die Beteiligten bringt. „Wir werden die vielfältigen Aufgaben, die vor uns liegen, nur dann erfolgreich meistern, wenn wir den begonnenen Dialog auf Augenhöhe in der Region fortführen und die zu schaffenden Strukturen auch in der politischen Ebene verankern“ so Müller-Beck.
Konkret sollen Kooperationsvereinbarungen für die Bereiche der Standesamts- und Stiftungsaufsicht, die Aufgaben nach dem Unterhaltssicherungsgesetz, für Stellenbewertungen und Fortbildungsangebote sowie den bevorstehenden Mikrozensus noch im Herbst diesen Jahres unterzeichnet werden. Geprüft wird auch ein auf 2 Jahre ausgelegtes Pilotprojekt hinsichtlich der Erledigung von Aufgaben der Unteren Bauaufsichtsbehörde für die Gemeinde Kronshagen durch die Landeshauptstadt Kiel.
Im nächsten Schritt sollen bis Jahresende weitere mögliche Kooperationsfelder zunächst auf der Verwaltungsebene identifiziert werden. Hier sollen dann die Bereiche ÖPNV, Rechnungsprüfungsämter, Rechtsämter, Organisationsabteilungen, Ausländer- und Kulturangelegenheiten einer vertiefenden Prüfung unterzogen werden.
„Die Ergebnisse sollen Anfang 2011 beraten werden, bevor es dann vor Ostern eine weitere gemeinsame Sitzung, möglichst unter Einbindung des Kreises Plön, geben werde“, sagte Hollmann abschließend zum Fortgang des Prozesses.
Anschließend berichtete die Geschäftsführerin der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Landeshauptstadt Kiel sowie der Kreise Rendsburg-Eckernförde und Plön – KielRegion, Janet Sönnichsen, über die erzielten Erfolge seit der Aufnahme der operativen Tätigkeit im Januar 2009. Neben dem Fördermanagement für das Zukunftsprogramm Wirtschaft und INTERREG 4a gehört das Standortmarketing für die Region zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft.
Vordringliche Aufgabe und gemeinsame Wille sei die Stärkung des Standortmarketings, waren sich die Abgeordneten aus Kiel und Rendsburg auch in diesem Punkt einig.




